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Ukraine-Krieg Selenskyj spricht zur Nato – „um unser Volk zu schützen“

Wolodymyr Selenskyj, hier am 24. März 2022, hat sich mit einem eindringlichen Appell an die Nato gewandt.

Wolodymyr Selenskyj, hier am 24. März 2022, hat sich mit einem eindringlichen Appell an die Nato gewandt.

Der ukrainische Präsident hat die Nato zu uneingeschränkter Militärhilfe für sein Land aufgerufen. Zudem warf er der russischen Armee den Einsatz von Phosphorbomben vor.

Die russischen Gräueltaten in der Ukraine dauern an. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Nato nun zu uneingeschränkter Militärhilfe für sein Land aufgerufen.

„Um unser Volk und unsere Städte zu schützen, brauchen wir Militärhilfe ohne Einschränkungen – so wie auch Russland sein gesamtes Arsenal ohne Einschränkungen gegen uns einsetzt“, sagte Selenskyj in einer Video-Ansprache am Donnerstag (24. März 2022) auf dem Nato-Gipfel in Brüssel.

Ukraine-Krieg: Präsident Selenskyj fordert uneingeschränkte Nato-Militärhilfe

Konkret forderte Selenskyj Kampfflugzeuge und Panzer, um insbesondere belagerte Orte wie Mariupol und Melitopol zu befreien. „Sie haben mindestens 20.000 Panzer. (...) Die Ukraine hat ein Prozent davon verlangt. Überlassen Sie uns die oder verkaufen Sie sie“, sagte er in der acht Minuten dauernden Ansprache.

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Er warnte davor, dass die russische Invasion sich nicht auf die Ukraine beschränken könnte. Russland ziele auch auf die östlichen Nato-Mitglieder wie Polen und die baltischen Staaten, sagte Selenskyj. „Sind Sie sicher, dass Artikel 5 funktionieren wird?“, sagte er in Anspielung auf den Artikel, der den Bündnisfall definiert.

Ukraine-Krieg: Selenskyj wirft Russland Einsatz von Phosphorbomben vor

Selenskyj warf der russischen Armee den Einsatz von Phosphorbomben in der Ukraine vor. „Heute Morgen wurden russische Phosphorbomben eingesetzt, es wurden erneut Erwachsene und Kinder getötet“, sagte er.

Es hatte zuvor Berichte aus der Region Luhansk und dem Kyjiwer Vorort Irpin über den mutmaßlichen Einsatz von Phosphorwaffen gegeben. Phosphorwaffen sind völkerrechtlich nicht explizit verboten; allerdings ist ihr Einsatz laut einer Waffenkonvention von 1980 gegen Zivilisten und Zivilistinnen und in städtischen Gebieten geächtet.

Sie können schwerste Verbrennungen sowie Vergiftungen verursachen. Der ukrainische Präsident wollte sich auch bei den beiden weiteren Gipfeltreffen am Donnerstag in Brüssel zu Wort melden, dem Gipfel der G7-Länder sowie der EU. (afp)

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