Denkwürdige Pressekonferenz Kölner Dreigestirn haut auf den Tisch – „das macht man nicht“

„Leberwurst-Fan“ Scholz besucht Ukraine – Ex-Kremlchef Medwedew beleidigt den Kanzler 

Oleksij Tschernyschow (von links), der Sondergesandte des ukrainischen Präsidenten Selenskyj für eine EU-Beitrittsperspektive, geht mit Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Mario Draghi, Ministerpräsident von Italien, an zerstörten Gebäuden in Irpin im Großraum Kyjiw vorbei.

Oleksij Tschernyschow (von links), der Sondergesandte des ukrainischen Präsidenten Selenskyj für eine EU-Beitrittsperspektive, geht mit Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Mario Draghi, Ministerpräsident von Italien, an zerstörten Gebäuden in Irpin im Großraum Kyjiw vorbei.

Ex-Kremlchef Medwedew schießt mit einem Leberwurst-Spruch gegen Kanzler Scholz und seinen Besuch in der Ukraine. 

Russlands früherer Präsident Dmitri Medwedew hat die gemeinsame Kyjiw-Reise von Bundeskanzler Olaf Scholz, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi als nutzlos kritisiert.

„Die europäischen Fans von Fröschen, Leberwurst und Spaghetti lieben es, Kyjiw zu besuchen“, schrieb Medwedew am Donnerstag auf seinem Twitter-Account. „Mit null Nutzen.“

Die Politiker müssten mit dem Zug reisen wie vor 100 Jahren. Sie stellten der Ukraine eine EU-Mitgliedschaft und „alte Haubitzen“ in Aussicht, meinte Medwedew, der mittlerweile stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates ist. „Das ist alles gut. Aber es wird die Ukraine nicht näher in Richtung Frieden bringen. Die Uhr tickt.“

Alles zum Thema Ukraine

Scholz, Macron und Draghi waren in der Nacht nach Kyjiw gereist, um sich dort mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu treffen.

Medwedew war zwischen 2008 und 2012 Kremlchef. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine äußerte er sich bereits vielfach abfällig über das Nachbarland sowie über westliche Staaten. Erst am Mittwoch hatte er in einem Beitrag im sozialen Netzwerk Telegram das Fortbestehen der Ukraine als souveräner Staat infrage gestellt. (dpa/mg)

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