Was war denn da los? Russisches Staats-TV mit überraschender Kriegs-Nachricht

Wladimir Putin bei einer Pressekonferenz am 10. Juni 2022 in Moskau.

Wladimir Putin bei einer Pressekonferenz am 10. Juni 2022 in Moskau.

Aufgrund eines Hacker-Angriffs auf das russische Staatsfernsehen wurden am Sonntagabend Botschaften wie „Stoppt den Krieg!“ gezeigt. Bilder, die Wladimir Putin und der russischen Regierung gar nicht gefallen.

Es waren Szenen, die Wladimir Putin und der russischen Regierung gar nicht gefallen haben: Unbekannte Hacker haben eine Botschaft gegen den Krieg in der Ukraine auf Webseiten des staatlichen russischen Fernsehens platziert.

Auf dem Streaming-Portal „Smotrim.ru“ etwa stand am Sonntagabend (12. Juni 2022) neben Fotos von Zerstörung in der Ukraine „Putin vernichtet Russen und Ukrainer! Stoppt den Krieg!“, wie zahlreiche Menschen auf Social Media und Blogs berichteten.

Hacker-Angriff auf russisches Staatsfernsehen

Das russische Staatsfernsehen räumte später eine Hacker-Attacke auf „Smotrim“ und die Website der Nachrichtensendung „Vesti“ ein. Dadurch seien weniger als eine Stunde lang „unerlaubt Inhalte mit extremistischen Aufrufen“ angezeigt worden.

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In Russland wird der Angriffskrieg in der Ukraine offiziell als militärische Spezialoperation von Präsident Wladimir Putin bezeichnet. Von der offiziellen Linie abweichende Darstellungen stehen als Verbreitung angeblicher Falschinformationen über russische Streitkräfte unter Strafe.

In der Nacht zum Montag zeigte die „Smotrim“-Website wieder Links zu Propaganda-Material etwa über die „Befreiung“ der umkämpften ostukrainischen Industrieregion Donbass und die Verleihung der Auszeichnung „Held der Arbeit“ durch Kremlchef Wladimir Putin. (dpa)

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