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Sexismus-Eklat „Sollte an Stange tanzen“: AfD-Frau führt Mitglied auf Parteitag vor

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Corinna Miazga rechnete auf der Bühne mit ihrem Parteigenossen ab.

Hannover – Das war ein Chaos-Parteitag: Der Bundesparteitag der AfD ist nicht ganz ohne Eklats ausgekommen.

Zum einen sorgte die Rehabilitierung des umstrittenen Rechtsaußen Björn Höcke für mächtig Wirbel, zum anderen war die Wahl von Alexander Gauland zum Co-Sprecher der Partei das Aufregerthema.

Jetzt wird die Partei auch noch durch einen Sexismus-Skandal erschüttert (hier mehr über den AfD-Parteitag in Hannover nachlesen).

Bei der Wahl der Stellvertreter von Bundessprecher Jörg Meuthen, ergriff Kandidatin Corinna Miazga aus Bayern das Wort und brachte einen Parteifreund ziemlich in Bedrängnis.

Attacke gegen Bundestagsabgeordneten Peter Bystron

Die verheiratete Bundestagsabgeordnete sagte in ihrer Bewerbungsrede: „Den zweiten Grund warum ich hier bin, habe ich meinem Parteikollegen Petr Bystron zu verdanken, der mich im Wahlkampf darauf aufmerksam machte, dass Frauen wie ich eigentlich besser an einer Stange tanzen sollten.“

Sie habe sich darüber erst geärgert und dann entschieden, sich auf offener Bühne mit ihm zu messen – allerdings ohne zu tanzen. Miazga und Bystron, der ebenfalls der bayerischen Landesgruppe der Bundestagsfraktion angehört, unterlagen anschließend beide gegen Kay Gottschalk.

(dpa/mja)

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