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Deutschland mit desaströsen ResultatenScholz: „Es sind besorgniserregende Ergebnisse“

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am 6. Dezember bei der Kabinettssitzung der Bundesregierung im Bundeskanzleramt.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am 6. Dezember bei der Kabinettssitzung der Bundesregierung im Bundeskanzleramt.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich besorgt über die desaströsen Resultate der jüngsten Pisa-Schulleistungsuntersuchung gezeigt.

„Es sind besorgniserregende Ergebnisse“, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwoch in Berlin auf die Frage nach einer Reaktion von Scholz.

Am Dienstag (6. Dezember) waren die Ergebnisse der Pisa-Studie veröffentlicht worden. Sowohl im Lesen als auch in Mathematik und Naturwissenschaften handle es sich um die niedrigsten Werte, die für Deutschland jemals im Rahmen von Pisa gemessen wurden, hatte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mitgeteilt.

Desaströsen Resultate bei jüngster Pisa-Schulleistungsuntersuchung

Hebestreit sagte, da zeigten sich auch die Folgen von gut zwei Jahren Pandemie für die Schülerinnen und Schülern.

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„In Deutschland gibt es ja einen starken Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg“, sagte er weiter. Hier habe es zuletzt kaum Fortschritte gegeben.

Bildung sei zwar Ländersache, doch der Bund wolle die Länder unterstützen und helfen, soweit er das könne, um wieder Fortschritte zu erzielen.

Pisa-Debakel: Bildungsausschuss-Chef fordert Sonder-MPK

Nach dem Absturz der deutschen Schulleistungen in der Pisa-Studie werden grundlegende Konsequenzen und ein rasches Handeln der Politik gefordert.

Der Vorsitzende des Bundestagsbildungsausschusses, Kai Gehring, schlug am Mittwoch vor, dazu eine Sonder-Ministerpräsidentenkonferenz der Länder einzuberufen. Diskutiert wird auch über die Ausrichtung des geplanten Startchancen-Programms von Bund und Ländern für Brennpunkt-Schulen.

„Die schlechtesten Bildungsergebnisse seit 23 Jahren sind mehr als ein weiteres Alarmzeichen: Sie markieren einen maximal dringenden Handlungsbedarf“, sagte der Grünen-Abgeordnete Gehring der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Angesichts der Pisa-Diagnose, des Sanierungsstaus an unseren Schulen in hoher zweistelliger Milliardenhöhe und des eklatanten Lehrkräftemangels muss jetzt eine Sonder-MPK stattfinden. Diese könnte gut vorbereitet im ersten Quartal 2024 angesetzt werden.“ (dpa)