Nach McDonald's Nächste Gastro-Kette zieht sich komplett aus Russland zurück – 2000 Angestellte betroffen

Ein schwarzes Starbucks-Logo aus dem Jahr 2021 steht vor der Firmenzentrale in Seattle.

Die US-Kaffeehauskette Starbucks gab nun bekannt, dass sie endgültig die Filialen in Russland schließen werden. Das Bild aus dem Jahr 2021 zeigt das Logo.

Kein Kaffee mehr in Russland? Die US-Kaffeehauskette Starbucks hat sich nun ebenfalls dazu entschieden, Russland den Rücken zu kehren. Grund dafür ist der seit Februar andauernde Angriffskrieg auf die Ukraine.

Wie bereits McDonald's zieht sich jetzt auch die Kaffeehauskette Starbucks vollständig aus Russland zurück und schließt endgültig ihre rund 130 Cafés in dem Land.

„Starbucks hat die Entscheidung getroffen, auszusteigen und keine Marken-Präsenz mehr in dem Markt zu haben“, erklärte das Unternehmen am Montag (24. Mai). Die knapp 2000 Angestellten von Starbucks-Cafés in Russland sollen demnach noch sechs Monate lang Lohn sowie Hilfe bei der Suche nach neuen Jobs erhalten.

Starbucks zieht sich aus Russland zurück

Starbucks hatte bereits im März kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine seine Geschäftsaktivitäten in Russland auf Eis gelegt. Nun verlässt Starbucks, dessen 130 Cafés in dem Land von einem Lizenznehmer betrieben wurden, endgültig den russischen Markt.

Alles zum Thema Russland
  • Was war denn da los? Russisches Staats-TV mit überraschender Kriegs-Nachricht
  • Nach McDonald's Nächste Gastro-Kette zieht sich komplett aus Russland zurück – 2000 Angestellte betroffen
  • Ist der Präsident in Not? Putin mit entscheidender Änderung im russischen Militär
  • Ukraine-Krieg Hungersnöte drohen: Russland stellt Bedingung für Auslieferung von Getreide
  • Ukraine-Krieg Selenskyj redet EU-Staatschefs mit einer einfachen Frage ins Gewissen
  • EU verhängt Öl-Embargo Scholz froh über „einschneidende Sanktionen“ gegen Russland
  • „Deutschland will stehlen“ Putins Staatsfernsehen sagt: Bei uns spielt sich Dramatisches ab
  • „Nicht der Fall, wäre sie ein Mann“ US-Basketballerin Griner in russischem Gefängnis 
  • „Gemeinsam geweint“ Hertha-Coach Sandro Schwarz schildert emotionale Moskaus-Erlebnisse
  • Putin mit drastischer Warnung im TV „Werden auch die treffen, die wir bisher nicht angegriffen haben“

Die Kaffeehauskette geht damit einen ähnlichen Weg wie McDonald's: Der Fastfoodriese hatte vor einer Woche angekündigt, seine rund 850 Burger-Restaurants in Russland zu verkaufen.

Später gab McDonald's eine Kaufvereinbarung mit dem russischen Geschäftsmann Alexander Gowor bekannt, der bereits als Lizenznehmer zwei Dutzend McDonald's-Restaurants in Sibirien betreibt.

Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine haben sich zahlreiche westliche Unternehmen vom russischen Markt zurückgezogen. Der Boykott reicht von Apple über BMW und Ikea bis hin zu Siemens und Visa. Westliche Staaten haben außerdem harte Sanktionen gegen Russland verhängt. (afp)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.