Neues Logo Rossmann heißt heute RossFRAU ‒ was dahintersteckt

rossmann symbol

Die Drogerie-Kette Rossmann ändert ihren Namen.

Hannover – Rossmann möchte ein Zeichen setzen! Darum ändert die zweitgrößte Drogeriemarkt-Kette Deutschlands ab heute ihren Namen.

AusRossmann (kassierte zuletzt eine 30-Mio-Euro-Strafe/hier lesen) wird „Rossfrau“. Aber was steckt dahinter?

Rossmann wird zu Rossfrau

Das Ganze ist eine Aktion zum Weltfrauentag am 8. März. Für rund eine Woche ändert das Unternehmen nun seinen Namen ‒ und möchte so für mehr Gleichberechtigung werben.

Der im Rossmann-Logo männliche Centaur wird für die Kampagne in eine weibliche Centaurin verwandelt.

Rossfrau

Das weibliche Logo von Rossmann zum Weltfrauentag 2018.

Doch die Kampagne mit dem Titel „Lasst die Powerfrau raus“ sorgt auch für Kritik, denn sie findet hauptsächlich in den Social-Media-Kanälen statt. Einzig die größte deutsche Filiale in Hannover ändert kurzzeitig wirklich ihren Namen.

Ziel der Aktion soll es sein, verschiedene Facetten des Frauseins zu betonen. Schließlich sind über 80 Prozent der Kunden weiblich.

Das ist der Drogerie-Riese Rossmann

Die Dirk Rossmann GmbH, allgemein nur als Rossmann bezeichnet, ist die zweitgrößte Drogerie-Kette Deutschlands und der schärfste Konkurrent von dm. Gegründet 1972 in Hannover hat Rossmann heute europaweit insgesamt 3.770 Filialen und beschäftigt rund 50.000 Mitarbeiter. Zu den bekanntesten Eigenmarken im Sortiment zählen u.a. „Isana“, „domol“, und „alouette“.

Milliardär Dirk Roßmann gibt sich bescheiden

Gründer Dirk Roßmann (71) gehört mit rund 2,8 Mrd. Euro Vermögen zu den reichsten Menschen der Welt. Das Geld läge aber „nicht so bei mir auf dem Konto“, erklärte er einmal in der Talk-Show „Hart, aber fair“. Roßmann ist Vater zweier erwachsener Söhne, Daniel und Raoul, die wie auch Ehefrau Alice Schardt-Roßmann im Unternehmen arbeiten. Roßmann ist bodenständig geblieben: „Meine Frau und ich haben keine Villen im Ausland und kein Lear-Jet. Wir wohnen in dem Haus, das wir vor 30 Jahren gebaut haben “, erklärte er der „WirtschaftsWoche“ einmal in einem Interview.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.