Böser Vorwurf Will Liz Truss aus Tod der Königin Profit schlagen?

Die neue Premierministerin Liz Truss begleitet König Charles III. am 10. September, nachdem er offiziell zum König proklamiert wurde.

Die neue Premierministerin Liz Truss begleitet König Charles III. am 10. September, nachdem er offiziell zum König proklamiert wurde.

Zwei Tage vor ihrem Tod empfing Queen Elizabeth II. auf Schloss Balmoral die neue Premierministerin. Es war der letzte öffentliche Auftritt der Königin. Nun werden böse Vorwürfe gegen Liz Truss laut. 

Downing Street in Erklärungsnot! Kaum im Amt sieht sich die neue britische Premierministerin mit bösen Vorwürfen konfrontiert. Will Liz Truss tatsächlich vom Tod der Königin profitieren?

Es geht um die Trauerfeierlichkeiten für die verstorbene Queen. Bis zum Staatsbegräbnis am 19. September sind diese durchgetaktet. Die königliche Familie, insbesondere der neue König Charles III. spielen dabei eine wichtige Rolle. Und da beginnt das Problem. Denn Liz Truss will Charles III. bei all seinen Terminen begleiten.

Queen Elizabeth II. gestorben: Will Liz Truss Profit aus Trauer ziehen?

In Kommentaren der britischen Presse hieß es am Sonntag (11. September), Truss wolle so Profit aus der landesweiten Trauer und den Sympathien für das Königshaus zu ziehen.

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Ihr Büro gab daraufhin eine Erklärung heraus, in der betont wurde, die Regierungschefin „begleitet“ den König nicht und es handelt sich nicht um eine „Tournee“.

Am Vortag hatte Downing Street bekannt gegeben, dass Truss an den von Charles abzuhaltenden Trauerzeremonien in Schottland, Nordirland und Wales teilnehmen werde. Dazu sei sie nicht verpflichtet, aber sie sei der Ansicht, dass ihre Anwesenheit in diesem Moment der nationalen Trauer wichtig sei.

Diese Idee habe für „einiges Stirnrunzeln gesorgt“, schrieb der „Guardian“. Im Kommentar eines Journalisten der „Financial Times“ hieß es: „Ich kann sehen, dass das Liz Truss hilft. Ich kann nicht sehen, wie das König Charles helfen soll.“

König Charles III. reist durch das Vereinigte Königreich

Der am Samstag offiziell zum König ausgerufene Charles III. wird am Montag in der St. Giles-Kathedrale in der schottischen Hauptstadt Edinburgh an einem Trauergottesdienst teilnehmen. Am Dienstag findet eine Trauerfeier in der nordirischen Hauptstadt Belfast statt, für Freitag ist eine Zeremonie im Beisein von Charles in Wales vorgesehen.

Elizabeth II. war am Donnerstag im Alter von 96 Jahren auf ihrem schottischen Landsitz Schloss Balmoral gestorben; zwei Tage zuvor hatte sie Truss dort zur neuen britischen Premierministern ernannt.

Die staatliche Trauerfeier, zu der Staats- und Regierungschefs sowie Vertreter von Königshäusern aus aller Welt erwartet werden, findet am 19. September in der Londoner Westminster Abbey statt. Anschließend wird die Queen auf Schloss Windsor im engsten Familienkreis beigesetzt. (afp/susa)

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