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Schock für 350 LeutePlaymobil macht einziges deutsches Werk dicht, Produktion im Ausland

Playmobil-Werk Dietenhofen

Copyright: Alexander Rüsche/dpa

Das Playmobil-Werk in Dietenhofen, einziger Produktionsstandort in Deutschland für die Spielzeug-Figuren, soll planmäßig Ende Juni schließen. (Archivbild)

Das Ende einer Ära: Playmobil stellt die Produktion in Deutschland ein. Das Werk in Franken macht dicht, 350 Menschen bangen um ihre Zukunft.

Playmobil-Aus in Deutschland: Beliebter Spielzeug-Riese schließt einziges Werk – 350 Jobs betroffen. Ein harter Schlag für alle, die mit den kleinen Figuren groß geworden sind: Die Horst-Brandstätter-Group, die Firma hinter Playmobil, beendet die Produktion der beliebten Spielzeuge an ihrem einzigen deutschen Standort. Das Werk im mittelfränkischen Dietenhofen macht bis Ende Juni dicht.

Der im Februar angekündigte Prozess laufe nach Plan, meldet die „Deutsche Presse-Agentur (dpa)“. Demnach sind die Gespräche mit dem Betriebsrat zur Gründung einer Transfergesellschaft und für einen Sozialplan derzeit in der „Endphase“.

Was wird aus den 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern?

Entlassungen hat es für die 350 betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im gegenseitigen Einvernehmen noch nicht gegeben. Ein Sprecher der Firma betonte: „Unser klares Ziel ist es, den Beschäftigten im Rahmen einer Transfergesellschaft eine Perspektive über den 30. Juni 2026 hinaus zu ermöglichen und die Beschäftigten beim Übergang in neue Beschäftigungsverhältnisse aktiv zu unterstützen“.

Zukünftig soll die Herstellung der Playmobil-Figuren an den schon vorhandenen Firmenstandorten in Malta und Tschechien weiterlaufen.

Playmobil kämpft mit sinkenden Umsätzen

Die Horst-Brandstätter-Group hat in der jüngeren Vergangenheit eine schwierige Phase erlebt. In den Kinderzimmern haben die Playmobil-Figuren an Wichtigkeit verloren. Laut dpa verlor das Unternehmen binnen weniger Jahre ein Drittel seines Umsatzes.

Trotz der Werksschließung kündigte Unternehmenschef Bahri Kurter auf der Spielwarenmesse im Januar an, dass ein Umschwung möglich sei. Die Firma setzt im Jahr der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada beispielsweise auf Spielfiguren, die bekannte Fußball-Profis abbilden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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