Nordkorea vorm Bankrott? Diktator Kim Jong Un spricht über „düstere Lage“ 

Nordkorea: Diktator Kim Jong Un spricht über düstere Lage des Landes

Kim Jong Un erkennt an, dass das Land sich wirtschaftlich in einer düsteren Lage befindet. Unser Foto zeigt den Diktator bei einer Veranstaltung zur Feier des 76-jährigen Bestehens der Arbeiterpartei des Landes.

Nordkoreas angeschlagene Wirtschaft befindet sich seit Beginn der Corona-Pandemie in einem zunehmend schlechteren Zustand. Diktator Kim Jong Un hat nun erneut über die düstere Lage seines Landes gesprochen. 

Pjöngjang. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat seine Staatsbeamten dazu aufgefordert, sich angesichts einer „düsteren Lage“ darauf zu konzentrieren, „die Lebensumstände der Bevölkerung“ zu verbessern.

Das Land stehe zudem vor großen Aufgaben bei der Entwicklung der Staatswirtschaft und beim Erreichen der festgelegten Wirtschaftsziele, sagte Kim während einer Rede zum 76. Jahrestags der Gründung der Arbeiterpartei Koreas.

Nordkorea: Kim Jong Un spricht über „düstere Lage“

Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA berichtet, wurde der Feiertag in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang mit mehreren Kunstaufführungen und einem Feuerwerk begangen. Eine Militärparade soll allerdings nicht abgehalten worden sein.

Nordkoreas ohnehin durch Sanktionen angeschlagene Wirtschaft befindet sich seit der Corona-Pandemie in einem zunehmend desolaten Zustand. Das Land ist nach wie vor praktisch vollständig von der Außenwelt isoliert.

Am Wochenende sollen zwei rumänische Botschaftsmitarbeiter Nordkorea verlassen haben, wie das Fachmedium NK News unter Berufung auf informierte Quellen berichtet. Damit sei die letzten diplomatische Vertretung eines Landes der Europäischen Union in Nordkorea geschlossen worden. (dpa/alt)

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