Melania TrumpEhemalige First Lady sorgt bei Beerdigung für Entsetzen

Die ehemalige First Lady Melania Trump spricht mit dem Musiker Garth Brooks während des Gedenkgottesdienstes für die ehemalige First Lady Rosalynn Carter in der Glenn Memorial Church in Atlanta.

Die ehemalige First Lady Melania Trump spricht mit dem Musiker Garth Brooks während des Gedenkgottesdienstes für die ehemalige First Lady Rosalynn Carter in der Glenn Memorial Church in Atlanta. Mit ihrem Outfit sorgte Melania am Dienstag (28. November) für heftige Kritik.

Mit einem bewegenden Trauergottesdienst im Beisein des 99-jährigen Ex-Präsidenten Jimmy Carter haben die USA Abschied von der verstorbenen früheren First Lady Rosalynn Carter genommen. Auch die frühere First Lady Melania Trump war dabei – und wurde im Netz heftig kritisiert. 

von Martin Gätke (mg)

Die USA nahmen Abschied von ihrer ehemaligen First Lady Rosalynn Carter. Sie war am 19. November im Alter von 96 Jahren gestorben. Bevor sie am Mittwoch im kleinen Kreis beigesetzt werden soll, gab es einen bewegenden Trauergottesdienst in Atlanta. 

An der Zeremonie nahmen am Dienstag (28. November) auch Präsident Joe Biden, seine Ehefrau Jill, Ex-Präsident Bill Clinton und die früheren First Ladies Michelle Obama, Laura Bush und Hillary Clinton teil. Auch Melania Trump, Ehefrau von Donald Trump, nahm Abschied. Allerdings sorgte sie im Netz mit ihrem Outfit für einiges Entsetzen.

Melania Trump: Ihr Outfit auf Trauerfeier sorgt für Kritik im Netz

Die modischen Entscheidungen der First Lady haben schon in der Vergangenheit die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich gezogen – unvergessen bleibt, wie sie 2017 in High Heels in das damalige Flutgebiet rund um die texanische Metropole Houston reiste.

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Und auch diesmal sorgte ihre Kleiderwahl bei der Trauerfeier in Atlanta für Kritik.

Melania Trump, die dafür bekannt ist, an der Seite ihres Mannes und bei ihren öffentlichen Auftritten glamourös auszusehen, entschied sich bei der Gedenkfeier für einen grauen Mantel, während alle anderen ehemaligen First Ladys schwarze und dunkle Outfits trugen. Im Netz hagelte es heftige Kritik, viele diskutierten darüber, ob die Farbe für eine Gedenkfeier angemessen sei, vor allem wenn die ganze Nation zusieht.

Melania Trump: „Sie hätte zu Hause bleiben sollen“

„Bei der Gedenkfeier für Rosalynn Carter ist Melania Trump die einzige in der Kirche, die nicht schwarz trägt. Sie hätte zu Hause bleiben sollen“, wird etwa auf X, ehemals Twitter, kritisiert. „Melania Trump trägt bei der Trauerfeier der First Lady Rosalynn Carter kein Schwarz und sieht furchtbar aus. Für immer deplatziert“, heißt es an anderer Stelle. 

„Melania Trump, die wieder einmal beweist, dass die Trumps niemandem Respekt zollen, nimmt an der Beerdigung von Frau Carter in einem hellgrauen Outfit teil. Jede andere ehemalige First-Lady trägt traditionelles, respektvolles Schwarz. Nicht Melania. Warum macht sie sich überhaupt die Mühe zu kommen?“, wütet ein weiterer X-Nutzer.

Melania Trump: Etikette-Expertin nimmt Ex-First-Lady in Schutz

„Jeder trägt Schwarz, besonders bei einer Beerdigung wie der von Rosalynn Carter, aber nicht Melania Trump. Sie trägt Grau. Sie sticht hervor wie ein wunder Daumen. Gott bewahre, dass sie jemals wieder einen Fuß in das Oval Office setzt“, schimpft ein anderer mit Blick auf ihren Mann Donald Trump, der erneut bei den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr antritt.

Allerdings erklärte eine Etikette-Expertin gegenüber „Newsweek“, dass Melania Trumps Outfit für eine Beerdigung durchaus angemessen sei. Diane Gottsman erklärt: „Es wäre eine andere Sache, wenn Melania Trump ein auffälliges Pink oder ein leuchtendes Rot tragen würde, aber sie hat sich für ein einfaches Grau entschieden, was eine vollkommen akzeptable Farbe für Beerdigungen ist.“ Ihre Wahl sei also auch konservativ und respektvoll.

Gottsman stellt klar: „Die Leute suchen nach einem Grund zur Kritik, selbst wenn diese nicht gerechtfertigt ist, was wahrscheinlich eher mit anderen Themen als mit Melanias Outfit zu tun hat“.