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„Das haben Millionen vermisst“ McDonald's mit großer Ankündigung – ganzes Land ist begeistert

McDonald's will ein Teil seiner 109 Filialen in der Ukraine wiedereröffnen, teilte das Unternehmen mit. Unser Archivbild (2012) zeigt ein typisches Werbeschild.

McDonald's will ein Teil seiner 109 Filialen in der Ukraine wiedereröffnen, teilte das Unternehmen mit. Unser Archivbild (2012) zeigt ein typisches Werbeschild.

Diese große Ankündigung begeistert derzeit ein ganzes Land: Der Fastfood-Gigant McDonald's hat am Donnerstag eine große Rückkehr angekündigt. Politikerinnen und Politker teilen ihre Freude in den sozialen Medien. 

Seitdem Putin am 20. Februar 2022 die Ukraine überfallen hatte, seine Panzer ins Land rollten und die Truppen in die Städte marschierten, befindet sich auch das wirtschaftliche Leben in dem Land in einer Art Pause-Modus. 

Am Donnerstag hat McDonald's nun angekündigt, in die Ukraine zurückkehren zu wollen. In den kommenden Monaten sollen bereits erste Filialen wiedereröffnet werden, Kundinnen und Kunden sollen nach dem Willen des Unternehmens wieder Pommes, Chicken-Nuggets und Co. kaufen können. 

Ukraine: McDonald's verkündet Rückkehr in das Land

109 Standort hat das Fastfood-Unternehmen, bei einem Teil davon soll bald wieder das bekannte „M“ leuchten. Es wäre ein Symbol dafür, dass auch das wirtschaftliche Leben weitergeht, und nicht zuletzt Einnahmequelle für ein kriegsgebeuteltes Land. Nicht ohne Grund zeigte sich auch der ukrainische Außenminister begeistert von der Ankündigung. 

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McDonald's teilte am Donnerstag (11. August) mit, dass es mit der schrittweisen Wiedereröffnung einiger Restaurants in der Hauptstadt Kyjiw und im Westen der Ukraine beginnen werde. Der Burger-Riese hat seine ukrainischen Restaurants nach Putins Einmarsch vor fast sechs Monaten dicht machen müssen, bezahlte aber weiterhin mehr als 10.000 McDonald's-Mitarbeiter in dem Land.

In einigen Teilen der Ukraine kehrt das Leben allmählich zurück, ist wieder ein gewisses Maß an Normalität möglich – soweit es ein Krieg eben zulässt. Westliche Unternehmen wie die Bekleidungsketten Zara oder Mango haben bereits Filialen in Kyjiw wieder geöffnet. Jetzt soll McDonald's folgen. 

McDonald's kehrt in Ukraine zurück: „Kleines, aber wichtiges Gefühl der Normalität“

„Wir haben ausgiebig mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesprochen, die den starken Wunsch geäußert haben, zur Arbeit zurückzukehren und die Wiedereröffnung unserer Restaurants in der Ukraine mitzuerleben“, sagte Paul Pomroy, Senior Vice President of International Operated Markets von McDonald's, in einer Mitteilung an die Mitarbeiter, zitiert die „Washington Times“. „In den letzten Monaten hat sich die Überzeugung gefestigt, dass dies ein kleines, aber wichtiges Gefühl der Normalität unterstützen würde.“

Wie viele der 109 Restaurants in der Ukraine wieder in Betrieb gehen sollen, ließ der US-Konzern offen. In den nächsten Monaten werde sich das Unternehmen nach eigenen Angaben mit Lieferanten beraten, um zu planen, wie die Restaurants beliefert werden können. Man wolle die Läden für eine Wiedereröffnung vorzubereiten, die Mitarbeitenden wieder einstellen und auch Sicherheitsvorkehrungen treffen, da der Krieg im Osten des Landes weiterhin wütet.

Ukraine: McDonald's kehrt zurück, politische Führung begeistert

Keine Frage: Die ukrainische Wirtschaft ist durch den Krieg schwer geschädigt worden, die Wiederaufnahme eines Geschäftsbetriebs, wenn auch nur in begrenztem Umfang, wäre hilfreich. Der Internationale Währungsfonds erwartet, dass die ukrainische Wirtschaft in diesem Jahr um 35 Prozent schrumpfen wird.

Kein Wunder also, dass die politische Führung in Kyjiw begeistert auf die Nachricht reagierte: Der Chef des Präsidentenbüros, Andrij Jermak, veröffentlichte auf Twitter Pommes- und Hamburger-Emojis, dazu eine ukrainische Flagge.

Außenminister Dmytro Kuleba schrieb auf Facebook: „Der Mac kommt zurück“. Der Wiedereröffnungsplan sei eine „politische Entscheidung“, Millionen Ukrainerinnen und Ukraine hätten sich nach den Big Macs gesehnt. Er sei der Geschäftsführung dankbar für ihre Entscheidung. „Die Rückkehr eines großen amerikanischen Unternehmens ist ein Signal für die internationale Wirtschaft, trotz Kriegs in der Ukraine zu arbeiten.“ Das bedeute „Arbeitsplätze und Steuern für den ukrainischen Haushalt, das Überleben unserer Wirtschaft in Zeiten der russischen Aggression“, so Kuleba weiter.

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