„Schwerwiegende Konsequenzen“ Kriegsschiffe in der Ostsee – Russland droht nächstem Land

Schwedische Soldaten patrouillieren am 13. Januar 2022 auf Gotland, nachdem russische Kriegsschiffe in der Ostsee gesichtet wurden.

Schwerbewaffnete schwedische Soldaten patrouillieren am 13. Januar 2022 auf Gotland, nachdem russische Kriegsschiffe in der Ostsee gesichtet wurden.

Russische Kriegsschiffe wurden in der Ostsee gesichtet. Schweden reagiert mit Militärpatrouillen.

Die Ukraine-Krise sorgt weiter für Unruhe: Angesichts verstärkter „russischer Aktivitäten“ in der Ostsee hat Schweden mehrere Panzerfahrzeuge auf die Straßen der Insel Gotland geschickt und Soldaten patrouillieren lassen.

Rund zehn gepanzerte Kampffahrzeuge und dutzende Soldaten waren am Freitag (14. Januar 2022) in der kleinen Hafenstadt Visby unterwegs, wie das Militär mitteilte. Wenige Tage zuvor waren drei Schiffe der russischen Marine durch die Meerenge des Großen Belts in Dänemark in die Ostsee eingelaufen.

Schwedens Verteidigungsminister äußert sich zur russischen Bedrohung 

„Die Streitkräfte ergreifen die notwendigen Maßnahmen, um Schwedens Integrität zu wahren und unsere Fähigkeit zu demonstrieren, Schweden und schwedische Interessen zu schützen“, teilte Verteidigungsminister Peter Hultqvist der Nachrichtenagentur AFP mit.

Die verstärkten Patrouillen auf Gotland seien ein Zeichen dafür, dass Schweden die Situation ernst nehme und sich „nicht überrumpeln lasse“, sagte Hultqvist der Nachrichtenagentur TT. Das Militär erklärte am Donnerstagabend, dass die Einheiten „zur Verstärkung von Operationen an mehreren Orten“ eingesetzt würden, da „die russischen Aktivitäten in der Ostsee zunehmen“.

Der Einsatzleiter der schwedischen Streitkräfte, Michael Claesson, bestritt indessen, dass es sich um eine gezielte schwedische „Machtdemonstration“ handle. Er sagte AFP, die Einheiten gehörten zu der bereits auf der Insel stationierten Truppe. Es handle sich um einen „natürlichen Weg, die militärische Präsenz anzupassen“.

Russland warnt Schweden vor „schwerwiegenden Konsequenzen“

Schweden ist zwar kein Nato-Mitglied, arbeitet aber eng mit dem Bündnis zusammen. Russland warnte das Land kürzlich vor „schwerwiegenden Konsequenzen“, sollte es dem Bündnis beitreten. Seit der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland im Jahr 2014 hat Stockholm seine Verteidigungsmittel wieder aufgestockt. 2017 führte es die Wehrpflicht wieder ein.

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Den Westen treibt angesichts eines massiven russischen Truppenaufmarschs an der Grenze zur Ukraine die Sorge um, dass Russland derzeit einen Einmarsch im Nachbarland vorbereitet. Dies weist der Kreml kategorisch zurück. (mt/afp)

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