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Boom bei KölnNRW-Firma macht Milliarden-Plus trotz Flaute – mit kurioser Technik

Technologiekonzern GEA

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Gea-Logo am Düsseldorfer Unternehmenssitz (Archivbild)

Ein Unternehmen ganz in der Nähe von Köln meldet Spitzenergebnisse, obwohl die Wirtschaftslage schwierig ist. Die Formel für den Erfolg mag ungewöhnlich klingen, doch sie sichert zahlreiche Arbeitsplätze in NRW.

Der Anlagenbauer Gea hat ungeachtet der Konjunkturschwäche ein hervorragendes Geschäftsjahr absolviert. Die Erlöse wuchsen im letzten Jahr auf 5,5 Milliarden Euro, wie der Düsseldorfer Dax-Konzern verkündete. Laut Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erhöhte sich der Reingewinn sogar um 7,5 Prozent auf circa 400 Millionen Euro.

Der Grund für den Aufschwung ist ein starker Bedarf an umweltfreundlicher Technik. Die von Gea produzierten Anlagen sind sparsam im Energie- und Wasserverbrauch und erzeugen nur minimalen Abfall. Diese Effizienz überzeugt die Kundschaft.

Job-Motor für die Region: Standort Hürth wächst mit

Auch Tausende Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen haben Grund zur Freude. Die Zahl der Mitarbeitenden kletterte global auf ungefähr 19.500. Ein bedeutender Produktionsort befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Köln: Das Werk in Hürth stellt Gefriertrockner her.

Fütterungsroboter von Gea

Copyright: Guido Kirchner/dpa

Melkroboter von Gea auf einem Bauernhof in Ahaus. (Archivbild)

Zusätzliche Fabriken des Unternehmens stehen in Oelde im Münsterland, wo Zentrifugen für die Bierherstellung entstehen, sowie in Bönen, dem Sitz der Agrartechnik-Sparte. Der Hauptsitz des Konzerns ist in Düsseldorf.

Rekord-Auftrag aus Algerien füllt die Bücher

Die Auftragslage ist ausgezeichnet. Im Vorjahr gelang Gea der Abschluss des umfangreichsten Auftrags in der gesamten Firmengeschichte: Das Unternehmen errichtet in Algerien eine gigantische Milchfarm. Auch Melkroboter sind Teil des Produktangebots.

„2023 war ein sehr erfolgreiches Jahr für Gea“, sagte Konzernchef Stefan Klebert. „Wir haben unseren Auftragseingang in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gegen den Trend deutlich gesteigert, haben wesentliche Klimaziele vorzeitig erreicht und sind noch profitabler geworden.“

Technologiekonzern GEA

Copyright: Roberto Pfeil/dpa

Maschinenbauer Gea: Unternehmenszentrale in Düsseldorf. (Archivbild)

CEO zeigt sich für die Zukunft zuversichtlich

Der Vorstandschef plant, die Expansion weiter voranzutreiben. Wie die dpa meldet, sieht er selbst im Hinblick auf den Iran-Krieg und die damit verbundenen Konsequenzen keine Gefährdung für die Firma.

Auch bei der Belegschaft macht sich der positive Trend bemerkbar. Zum Ende des letzten Jahres beschäftigte Gea global etwa 400 Vollzeitkräfte mehr als im Vorjahreszeitraum. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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