Mehr Kohle für die Krankenkasse: Dieser Plan trifft alle mit gutem Gehalt!
Jetzt trifft es ReicheMinisterin holt Keule raus und rechnet mit Milliarden

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Der Entwurf von Ministerin Warken soll am 29. April ins Bundeskabinett. (Archivbild)
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Das wird viele empfindlich treffen! Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat ein Konzept vorgelegt: Menschen mit hohem Einkommen sollen bald deutlich mehr zahlen, um die gesetzlichen Krankenkassen finanziell aufzufangen.
Im Kern geht es um die Beitragsbemessungsgrenze. Laut einem Referentenentwurf, der jetzt intern in der Regierung besprochen wird, soll diese im Jahr 2027 einmalig um etwa 300 Euro extra steigen. Derzeit beträgt die Grenze 5.812,50 Euro brutto pro Monat. Wer mehr verdient, zahlt für den Teil des Gehalts darüber keine Beiträge – das soll sich ändern.
Milliarden-Spritze für die Kassen
Das Ministerium rechnet durch diesen zusätzlichen Anstieg mit ordentlichen Zusatzeinnahmen, wie die dpa meldet. Arbeitgeber und Beschäftigte mit besseren Gehältern sollen jeweils 1,2 Milliarden Euro mehr in die Töpfe spülen.
Insgesamt plant Warken, die Kassen mit dem Gesetzesvorhaben im Jahr 2027 um 19,6 Milliarden Euro zu unterstützen. Diese Summe liegt sogar über dem erwarteten Finanzloch von 15,3 Milliarden Euro. Damit soll ein weiterer Anstieg der Zusatzbeiträge für alle verhindert werden.
Aber das ist noch längst nicht alles. Der Referentenentwurf, über den zuerst der „Politico Pro-Newsletter Gesundheit“ sowie die „Süddeutsche Zeitung“ berichteten, enthält noch weitere Punkte. Vorgesehen sind Sparmaßnahmen bei Arztpraxen, Krankenhäusern und der Pharmaindustrie. Und jetzt kommt der Hammer für viele Familien: Es drohen zudem höhere Zuzahlungen und Kürzungen bei der kostenlosen Mitversicherung für Ehepartner. Am 29. April soll der Entwurf im Kabinett beraten werden.
Ziel der Reform ist es, die Finanzen der Kassen zu sichern und die Lasten gerechter aufzuteilen. (red)
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