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„Dämlicher Plauderton“ Bewegender Zapfenstreich für Merkel – aber heftige Kritik an ZDF-Moderatorin

Der Große Zapfenstreich für Angela Merkel wurde auch vom ZDF live übertragen. Doch bei Twitter hagelt es Kritik.

Ein bewegender Moment: Mit dem Großen Zapfenstreich verabschiedete sich die Bundeswehr von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Zeremonie übertrug auch das ZDF am Donnerstagabend (2. Dezember 2021) live: mit Moderatorin Bettina Schausten (56) und Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte (63).

Doch beim Twitter-Publikum kam die Art und Weise, wie Bettina Schausten durch das Programm führte, gar nicht so gut an. Nicht nur ihre Kompetenz wurde angezweifelt, auch ihr Gespür für den richtigen Moment wurde kritisiert.

Großer Zapfenstreich für Angela Merkel: Kritik an „Plauderton“ von Bettina Schausten

Unter anderem passierte ihr ein Fauxpas beim Abspielen der Nationalhymne. Plötzlich konnten alle ihre Stimme hören. So beklagte ein Zuschauer bei Twitter: „‚Wolfgang, wie lange haben wir denn Zeit…?‘ Ein Unding der ZDF-Moderatorin während der Nationalhymne zu quatschen!“

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Die Entschuldigung des ZDF ließ nicht lange auf sich warten. Offenbar handelte es sich um ein technisches Problem. Der besagte Wolfgang saß laut ZDF im Übertragungswagen und „war der ‚Mann auf dem Ohr‘ von Bettina Schausten.“

„Dass die Rückfrage der Moderatorin im ZDF zu hören war, bitten wir zu entschuldigen. War natürlich nicht beabsichtigt“, teilte der Sender mit.

Aber damit nicht genug. Es hagelte weitere Kritik bei Twitter... 

  • „Sehr geehrte Frau Schausten, Ihr Verhalten beim heutigen Zapfenstreich war sehr unangenehm, einer solchen Zeremonie unwürdig und nicht nur Frau Dr. Merkel gegenüber despektierlich!“
  • „Ein sehr würdevoller Abschied für die scheidende Bundeskanzlerin. Abgesehen von dem unpassenden Rum- und Reingeplapper.“
  • „Unangemessener. Dämlicher Plauderton. Prima für die Sendung mit der Maus, aber nicht für die Verabschiedung der Kanzlerin.“
  • „Allgemein redet man einfach nicht rein, wenn so ein Orchester (?) spielt. Da schweigt man und hört einfach zu.“

Zudem rutschte Bettina Schausten auch noch ein unangenehmer Versprecher raus: „60 Jahre Merkel“ – statt 16 Jahre Kanzlerschaft. Später bemerkte sie dann ihren Fehler und korrigierte sich. (mt)

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