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Gänsebraten in Gefahr? Expertin warnt Kunden vor starkem Preis-Anstieg

Wer Gänsebraten mag, muss jetzt stark sein: 2021 wird das Gänsefleisch knapp. Wer sich zu Weihnachten einen Braten gönnen möchte, muss deutlich mehr bezahlen als früher. Unser Foto zeigt zwei Gänse in Thüringen im Jahr 2013.

Wer Gänsebraten mag, muss jetzt stark sein: 2021 wird das Gänsefleisch knapp. Wer sich zu Weihnachten einen Braten gönnen möchte, muss deutlich mehr bezahlen als früher. Unser Foto zeigt zwei Gänse in Thüringen im Jahr 2013.

Lange Gesichter unter Kunden: Wer Gänsebraten liebt, der wird 2021 eine bittere Pille schlucken müssen. Das Fleisch wird deutlich teurer. Doch wie teuer genau? Und was ist der Grund?

Berlin/Köln. Der nächste Schock für Verbraucher: Marktexperten in Deutschland warnen davor, dass der Gänsebraten in der Weihnachtszeit zur Mangelware werden könnte.

„Der Markt für Wassergeflügel ist zu Weihnachten wohl leergefegt“, sagte Marluis Gentgen von der Marktbeobachtungsfirma MEG jetzt der Zeitung „Welt am Sonntag“. „Jetzt balgen sich die Restaurants um die wenigen Gänse“, sagte die Kölner Gastromanagerin Laura Bechtold dem Blatt. Ein nicht namentlich genannter Einkäufer einer großen Supermarktkette warnte, vor allem frische Gänse seien knapp.

Kundinnen und Kunden müssen sich nach Einschätzung von Experten auf deutlich höhere Preise einstellen. Doch was heißt das nun ganz konkret?

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Gänsebraten wird teuer: Kunden zahlen mindestens 20 Prozent mehr

Für Gänse aus Deutschland müssten mindestens 20 Prozent mehr gezahlt werden, sagte Mechthild Cloppenburg von der Bonner Agrarmarkt-Informationsgesellschaft (AMI). Importiertes Gänsefleisch kostet demnach teilweise sogar 40 Prozent mehr als vor einem Jahr. Es lohnt sich also auch nicht, den geliebten Gänsebraten aus dem Ausland nach Deutschland zu holen.

Grund sind laut dem Bericht die Folgen der Vogelgrippe und der Corona-Pandemie. Davon sind Deutschlands Züchter, aber die Konkurrenz in den wichtigsten Lieferantenländern Polen und Ungarn betroffen.

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