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„Frieden durch Stärke“Netanjahu lässt Sicherheitszone im Libanon weiter ausdehnen.

Nahostkonflikt - Grenze Israel-Libanon

Copyright: Ariel Schalit/AP/dpa

Israels Premier ordnet eine Ausweitung der Sicherheitszone im Südlibanon an.

Israels Premier will die Militäraktionen im Nachbarland ausweiten.

Zuspitzung im Libanon-Konflikt: Netanjahu ordnet größere Kampfzone an – Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu macht im Konflikt mit der Hisbollah-Miliz aus dem Libanon jetzt ernst. Seine Anweisung an die Streitkräfte Israels ist klar: Die Pufferzone im südlichen Teil des Nachbarstaates soll vergrößert werden. Gleichzeitig finden aber auch diplomatische Gespräche statt.

Die Kämpfe flammten am Mittwoch wieder auf, es gab erneut Feuergefechte zwischen dem Militär Israels und der Hisbollah, meldet die dpa. Ein Treffen des israelischen Sicherheitskabinetts am Abend, das über einen Waffenstillstand beraten sollte, ging laut Berichten ohne Ergebnis zu Ende. Dies postete zum Beispiel der „Axios“-Journalist Barak Ravid auf dem Netzwerk X.

Trotz Eskalation: Verhandlungen in Washington

Es gibt aber auch einen diplomatischen Lichtblick. In Washington kamen am Dienstagabend zum ersten Mal seit Jahrzehnten Repräsentanten aus Israel und dem Libanon zu einem direkten Austausch zusammen. Laut Netanjahus Büro gibt es zwei Hauptanliegen: die Entwaffnung der vom Iran geförderten Hisbollah „und zweitens einen dauerhaften Frieden. Frieden durch Stärke.“ Die Regierung in Beirut, die sich nicht als Teil des Krieges sieht, strebt eine Feuerpause sowie den Rückzug israelischer Truppen an. (red)

Überraschende Begründung für die Ausweitung

Die Vergrößerung der Pufferzone hat auch eine unerwartete Komponente. Geplant ist eine Erweiterung nach Osten bis zum Gebirgszug des Hermon. Als Begründung nannte Netanjahu, man wolle so „unseren drusischen Brüdern in ihrer Notlage besser beistehen können“. In Syrien lebt die religiöse Minderheit der Drusen, die als Partner Israels angesehen wird. Das Hermon-Massiv liegt an der Grenze zwischen Syrien und dem Libanon und schließt die Golanhöhen mit ein, welche von Israel annektiert wurden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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