Abo

+++ Eilmeldung +++ Feuerdrama in Köln Wehr macht in der Nacht schrecklichen Fund

+++ Eilmeldung +++ Feuerdrama in Köln Wehr macht in der Nacht schrecklichen Fund

Schock-Bilanz für DaxUmsatz sinkt, 32.000 Jobs weg – doch einige Branchen boomen

Dax

Copyright: Andreas Arnold/dpa

Für viele DAX-Konzerne war 2025 ein Krisenjahr. (Symbolbild)

Die deutsche Wirtschaft zittert. Die größten Konzerne verlieren massiv an Boden. Doch während viele kämpfen, machen andere das Geschäft ihres Lebens.

Dax-Beben! Gewinne brechen ein, 32.000 Jobs weg – doch diese Branchen feiern Rekorde

Zum dritten Mal hintereinander ein Minus! Für Deutschlands Top-Konzerne an der Börse sanken die gesamten Einnahmen im Jahr 2025. Eine Analyse des Prüfungs- und Beratungsunternehmens EY, über die auch die dpa berichtet, beziffert den Rückgang auf 0,6 Prozent. Besonders bitter war das letzte Quartal: Hier brachen die Umsätze um 3,3 Prozent ein, der operative Gewinn stürzte sogar um 14 Prozent ab.

Deutsche Konzerne im Ausland unter Druck

Die Probleme liegen vor allem jenseits der Grenzen. In Nordamerika gingen die Einnahmen um vier Prozent zurück, in Asien sogar um neun Prozent. Einzig in Europa gab es ein leichtes Wachstum von drei Prozent. Henrik Ahlers, der Chef der EY-Geschäftsführung, findet klare Worte: «Insgesamt fällt die Bilanz des vergangenen Jahres äußerst bescheiden aus». Eine schnelle Erholung? Laut ihm nicht absehbar. Diese Zahlen sind ein Weckruf für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Krisen-Gewinner: Finanz- und Rüstungsbranche im Goldrausch

Doch es ist nicht alles düster am DAX-Himmel. Für mehr als die Hälfte der Firmen (53 Prozent) stiegen die Umsätze, 58 Prozent konnten sogar mehr Gewinn verbuchen. Der absolute Hammer: Die Finanzbranche feierte mit 46,4 Milliarden Euro einen Rekordprofit (im Vorjahr 2024 waren es 39,4 Milliarden Euro). Gleichzeitig mussten die anderen Unternehmen einen Gewinneinbruch von zehn Prozent verkraften.

Auch die Rüstungsindustrie erlebt einen Boom. An der Spitze des Wachstums stehen Rheinmetall mit einem satten Plus von 29 Prozent und MTU Aero Engines mit 18 Prozent. Beide Firmen sind stark im Verteidigungssektor aktiv. Den größten operativen Gewinn im Jahr 2025 sicherte sich die Deutsche Telekom mit 24,8 Milliarden Euro. Dahinter folgen die Allianz (17,4 Milliarden Euro) und Siemens (11,4 Milliarden Euro).

Job-Kahlschlag bei den Verlierern

Die schlechte Lage hat bittere Konsequenzen für die Arbeitnehmer. Die Gesamtzahl der Beschäftigten schrumpfte um 0,8 Prozent. Das bedeutet: Rund 32.000 Menschen verloren ihren Job, die Mitarbeiterzahl liegt nun bei etwa 3,95 Millionen. Besonders hart trifft es die deutsche Schlüsselindustrie: Die Autobauer mussten gemeinsam einen Umsatzrückgang von vier Prozent hinnehmen. Bei Mercedes-Benz wurde die Belegschaft mit einem Minus von 5,6 Prozent am stärksten reduziert, während Rheinmetall im Kontrast dazu 13 Prozent mehr Leute einstellte.

Und das Ende der Fahnenstange ist wohl nicht erreicht. Jan Brorhilker, Managing Partner bei EY, gibt eine düstere Prognose ab: «Wir werden auch 2026 unterm Strich eher ein Abschmelzen der Beschäftigung sehen». Als Gründe nennt er die maue Konjunktur und die Sparmaßnahmen vieler Industriekonzerne. Aber Brorhilker sieht noch einen weiteren Grund: Selbst erfolgreiche Firmen steigern ihre Effizienz durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, besonders in zentralen Abteilungen. Das Ergebnis: Es werden weniger neue Leute gebraucht.

(red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Prozess gegen Comedy-Autor El Hotzo

Ärger um Trump-Tweet

Satiriker El Hotzo muss nach Freispruch erneut vor Gericht