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Wahl-Krimi in DänemarkZitterpartie für Regierungschefin Mette Frederiksen

Vor den Parlamentswahlen in Dänemark

Copyright: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix/AP/dpa

Die sozialdemokratische Regierungschefin Mette Frederiksen (l) wird vom der rechtsliberalen Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen (r) herausgefordert. (Archivbild)

Dänemark wählt, doch für die Chefin wird es eng.

Hochspannung in Dänemark! Die Parlamentswahl ist gestartet, bei der rund 4,3 Millionen Menschen bis 20 Uhr ihre Stimme abgeben können. Wie die dpa berichtet, liegen die Sozialdemokraten von Regierungschefin Mette Frederiksen in den Erhebungen zwar vorne, müssen aber mit einem schwächeren Resultat als 2022 rechnen. Erste Hochrechnungen werden direkt nach Schließung der Wahllokale erwartet, ein vorläufiges Resultat könnte in der Nacht feststehen.

Die Bildung einer neuen Regierung dürfte für Frederiksen jedoch zur Zerreißprobe werden. Ihr derzeitiges Bündnis mit der rechtsliberalen Venstre und der Mitte-Partei Moderaterne hat laut Umfragen schlechte Karten. Gleichzeitig macht ihr Konkurrent, der rechtsliberale Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen, ebenfalls Ansprüche auf das höchste Regierungsamt geltend. Doch auch das bürgerlich-konservative Lager ist zerstritten, weshalb es am Ende für keine der beiden Seiten für die nötige Mehrheit von 90 der 179 Sitze reichen könnte.

Königsmacher in Lauerstellung

Zum Zünglein an der Waage könnte daher die Partei Moderaterne des früheren Regierungschefs und jetzigen Außenministers Lars Løkke Rasmussen werden. In Dänemark sind Minderheitsregierungen nichts Ungewöhnliches; für ein Bündnis ist es entscheidend, keine Mehrheit gegen sich zu vereinen. Zwei Mandate im Parlament sind zudem für Abgeordnete aus Grönland und von den Färöer Inseln reserviert.

Frederiksen hatte eigentlich gehofft, mit ihrer resoluten Haltung in der Grönland-Krise gegenüber den USA punkten zu können. Doch die großen sicherheitspolitischen Themen spielten im Wahlkampf kaum eine Rolle, da zwischen den Parteien hier weitgehend Konsens herrscht. Stattdessen stritten die Spitzenkandidaten, wie die dpa meldet, über überraschende Details wie konventionelle Schweinehaltung und die Qualität von Trinkwasser. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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