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Übernahme-SchockCommerzbank-Chefin wittert „taktisches Manöver“

Commerzbank-Chef Bettina Orlopp

Copyright: Hannes P Albert/dpa

Commerzbank-Chef Bettina Orlopp will die Eigenständigkeit des Instituts retten.

Ein Finanzriese aus Italien hat es auf ein deutsches Geldhaus abgesehen

Eine Offerte aus Mailand versetzt die Frankfurter Finanzwelt in Aufruhr.

Ein Beben erschüttert die deutsche Finanzbranche! Die Offerte der italienischen Unicredit zur Übernahme der Commerzbank löst bei Vorstandschefin Bettina Orlopp Fassungslosigkeit aus. Sie wittert eine List und fühlt sich kalt erwischt.

„Ich verstehe es nicht“, äußerte Orlopp während einer Konferenz für Finanzen. Die Vorgehensweise von Unicredit wirke auf sie wie ein „taktisches Manöver“. Als Begründung nannte sie die niedrige Prämie. Was die Sache besonders heikel macht: Orlopp zufolge habe es keinerlei Vorab-Gespräche oder eine Ankündigung gegeben. Während die Regierung in Rom von Unicredit eingeweiht wurde, blieb die Commerzbank ahnungslos.

Bezahlung mit eigenen Wertpapieren

Unicredit, die schon fast 30 Prozent an der Commerzbank hält, präsentierte am Montag eine freiwillige Offerte für das Frankfurter Dax-Unternehmen, so berichtet die „dpa“. Geplant ist, für jeden Anteilsschein der Commerzbank 0,485 frische Papiere von Unicredit auszugeben.

Dies kommt einem Wert von 30,80 Euro pro Anteil gleich, was lediglich eine magere Prämie von vier Prozent über dem letzten Kurs vom Freitag darstellt. In Summe taxiert Unicredit den Wert der Commerzbank auf beinahe 35 Milliarden Euro. Das deutsche Geldhaus besteht jedoch auf seine Unabhängigkeit und erhält dabei Unterstützung aus Berlin.

Frankfurter Bank kämpft um Unabhängigkeit

Angesichts des Vorstoßes aus Italien betonte Bettina Orlopp wiederum die stabile finanzielle Lage der Commerzbank. Der Auftakt ins Jahr 2026 sei „sehr gut“ verlaufen. Bezüglich der gesetzten Finanzziele für das aktuelle Jahr zeigte sie sich „sehr zuversichtlich“. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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