Deutschlandtag der Jungen Union „Hat körperlich wehgetan“: Jens Spahn spricht offen über Wahl-Schlappe

Jens Spahn sprach beim Deutschlandtag der Jungen Union über das schlechte Ergebnis von CDU und CSU bei der Bundestagswahl – und welche Lehren er daraus zieht.

Münster. Neben Armin Laschet zog auch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Samstag (16. Oktober) in Münster Schlüsse aus dem Wahldebakel für die CDU.

„Es war ein beschissenes Wahlergebnis und die Lage ist es auch. Da gibt es nichts drum herum zu reden. Es hat körperlich wehgetan“, gab der Bundesgesundheitsminister beim Deutschlandtag der Jungen Union offen zu. 

Jens Spahn spricht in Münster über bittere Wahl-Niederlage der CDU

Der Politiker hat nach dem Wahldesaster für die Union bei der Bundestagswahl zu mehr Teamgeist aufgerufen. „Es geht hier doch nicht um Armin, Friedrich, Jens, Ralph oder wen auch immer“, betonte Spahn, der auch stellvertretender CDU-Bundeschef ist, vor mehr als 300 Delegierten in Münster. „Die Union ist größer als jeder von uns.“

Der CDU-Bundesvorstand soll demnächst bei einem Sonderparteitag neu gewählt werden. Parteichef Armin Laschet hatte angekündigt, er werde seine politischen Ambitionen zurückstellen.

Als Anwärter für seine Nachfolge werden unter anderem Spahn, der Wirtschaftsexperte Friedrich Merz oder auch Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus genannt.

Spahn mahnte: „Eine Zukunft kann es nur geben für die Union, wenn wir aufhören mit Schaulaufen und wenn wir mehr Teamarbeit machen an ganz ganz vielen Stellen.“ (dpa, jba)

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