Kommt jetzt die Ampel? Olaf Scholz: Die Union muss in die Opposition 

Am Tag nach der Bundestagswahl steht SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz auf der Bühne im Willy Brandt Haus.

Am Tag nach der Bundestagswahl steht SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz auf der Bühne im Willy Brandt Haus.

Nach der Bundestagswahl ist die große Frage: Welche Parteien bilden gemeinsam die zukünftige Regierung? Für Olaf Scholz von der SPD scheint die Frage klar. Er will die Union in die Opposition schicken. 

Berlin. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat am Morgen nach der Bundestagswahl den Anspruch der Sozialdemokraten zur Regierungsbildung bekräftigt.

Die SPD habe den Auftrag bekommen, die Regierung zu bilden - im Bund, und bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin, sagte Scholz am Montag im Willy-Brandt-Haus in Berlin.

Bundestagswahl: Scholz will CDU in die Opposition schicken 

Die Wählerinnen und Wähler hätten drei Parteien gestärkt, sagte er mit Blick auf SPD, Grüne und FDP. Dies sei ein „sichtbarer Auftrag“ für eine Regierung. Die Union hingegen solle nicht mehr regieren. „Sie sollen jetzt nicht mehr in der Regierung sein“, sagte Scholz, „sondern in die Opposition gehen“.

Scholz sagte: „Jetzt ist Pragmatismus und Führungskunst gefragt.“ Die SPD wolle „in Ruhe“ zustande bringen, was nun gefragt sei. „Wir werden das, was uns die Bürgerinnen und Bürger als Aufgabe gegeben haben, umsetzen.“ (dpa)

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