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Vizekanzler-Frage Baerbock oder Habeck? Die Grünen fällen Entscheidung

Annalena Baerbock und Robert Habeck kommen bei der Wahlparty von Bündnis 90/Die Grünen auf die Bühne.

Annalena Baerbock und Robert Habeck, hier bei der Party der Grünen nach der Bundestagswahl am 26. September 2021, haben sich darauf verständigt, wer bei den Koalitionsverhandlungen als Vize-Kanzlerkandidat ins Rennen geht.

Die Bundestagswahl ist absolviert, die Grünen haben sich als dritte Kraft etabliert. Doch wer soll die Rolle des Vizekanzlers oder der Vizekanzlerin übernehmen? Die Grünen haben bereits eine Entscheidung getroffen.

Berlin. Die Grünen-Vorsitzenden Annalena Baerbock (40) und Robert Habeck (52) haben sich darauf verständigt, wer bei einer Regierungsbeteiligung den Vizekanzlerposten übernimmt.

Auf die Frage, wer bei den Grünen nun die bevorstehenden Verhandlungen über eine Regierungsbeteiligung führe und wer dann anschließend Vizekanzler werde, sagte Habeck am Montag (27. September 2021): „Wir führen die Verhandlungen gemeinsam als gewählte Bundesvorsitzende. Punkt. Und alle weiteren Fragen sind ebenfalls geklärt.“ Wer von den beiden es werden soll, verriet er aber nicht.

Bundestagswahl: Die Grünen blieben hinter eigenen Erwartungen zurück

„Es gehört ja zu der Verantwortung, die wir hier jetzt mehrfach betont haben, dass man gut vorbereitet und geklärt reingeht“, betonte Habeck. „Es gehört aber auch zu der Verantwortung, diese Klärung dann nicht zu Markte zu tragen. Aber gehen Sie davon aus, dass wir komplett sortiert sind.“

Habeck und Baerbock sind bei der Bundestagswahl zwar als Spitzenduo angetreten, Baerbock hatte als Kanzlerkandidatin aber eine herausgehobene Rolle. Die Grünen erzielten zwar ihr bestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl, blieben aber trotzdem hinter ihren Erwartungen zurück. In den Umfragen hatten sie in den Monaten vor der Wahl deutlich besser gelegen. Baerbock landete als Kanzlerkandidatin schließlich abgeschlagen auf dem dritten Platz hinter ihren Konkurrenten Olaf Scholz (63, SPD) und Armin Laschet (60, CDU/CSU).

Die Grünen wollen nun Gespräche über eine Regierungsbeteiligung führen. Dafür kommen Bündnisse mit SPD und FDP oder mit Union und FDP in Frage. In beiden Fällen würden Grüne und FDP jeweils einen Vizekanzler oder eine Vizekanzlerin stellen. (dpa/nb)

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