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Dicker Dämpfer für BMWVerkäufe in China und bei E-Autos brechen deutlich ein

BMW

Copyright: Sven Hoppe/dpa

BMW hat im ersten Quartal weniger Autos abgesetzt. (Archivbild)

Dämpfer für BMW: Verkäufe brechen in wichtigem Markt ein.

Verkaufs-Dämpfer für BMW: Wichtiger Markt bricht plötzlich ein. Schlechte Nachrichten für den bayerischen Autobauer BMW: Eine Flaute in China und bei den Elektroautos hat das erste Quartal ordentlich verhagelt. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, meldeten die Münchner einen Absatz von 565.748 Autos – das sind 3,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Besonders die Kernmarke BMW musste Federn lassen. Hier fiel der Rückgang mit 4,6 Prozent auf 496.050 verkaufte Fahrzeuge sogar noch stärker aus. Ein kleiner Lichtblick: Die Tochter Mini konnte gegen den Trend um 5,9 Prozent auf 68.427 Autos zulegen. Bei der Luxusmarke Rolls-Royce lief es mit einem Minus von 8 Prozent auf 1.271 Wagen ebenfalls nicht rund.

China-Geschäft und US-Markt brechen ein

Entscheidend für die schwachen Zahlen war vor allem das Geschäft in China. Dort brachen die Verkäufe um satte 10 Prozent auf 144.000 Fahrzeuge ein. Auch der US-Markt schwächelte mit einem Minus von 4,3 Prozent auf gut 90.000. Ganz anders sah es hingegen in Deutschland aus: Hier konnte BMW ein starkes Wachstum von 10,7 Prozent auf 68.000 Autos verbuchen. Europa insgesamt lag mit gut 236.000 Autos und einem leichten Plus von drei Prozent ebenfalls auf Kurs.

Auch bei E-Autos läuft es nicht mehr rund

Der überraschende Dämpfer kommt aber aus einer Ecke, in der BMW zuletzt oft glänzte: der Elektromobilität. Der Absatz reiner Elektroautos sackte um 20 Prozent auf 87.500 Stück ab. Ein Grund dafür könnte die Einführung der neuen Modelle der „Neuen Klasse“ sein. Viele Kundinnen und Kunden warten offenbar auf die neuen Fahrzeuge, was die aktuellen Verkäufe bremst.

BMW-Vertriebsvorstand Jochen Goller bleibt dennoch optimistisch: „Mit deutlich mehr als 50.000 Auftragseingängen seit Bestellstart in Europa übertrifft das Kundeninteresse für den BMW iX3 unsere hohen Erwartungen“, sagte er. Auch für das zweite Modell, den BMW i3, gebe es „ausgesprochen positives Feedback“.

Die aktuellen Zahlen zeigen also ein gemischtes Bild: Während das Geschäft in wichtigen Märkten und bei den E-Autos derzeit schwächelt, machen die hohen Bestellungen für die kommenden Modelle Hoffnung für die Zukunft. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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