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Verstörende Szenen Alice Schwarzer irritiert mit bizarrer Live-Schalte zur Ukraine – „einfach ungeheuerlich“

Alice Schwarzer, Autorin und Feministin, steht in der Ausstellung „Das andere Geschlecht“.

Die Feministin und Autorin Alice Schwarzer am 3. März 2022 bei einer Ausstellung.

Alice Schwarzer hat eine starke Meinung. Doch in einem bizarren Live-Interview mit dem Fernsehsender Welt gab die Journalistin ein skurriles Bild ab.

Alice Schwarzer (79), die Gründerin der Zeitschrift „Emma“, ist gegen die Lieferung schwerer Waffen Deutschlands an die Ukraine. Sie befürchtet, dass Putin dies als Provokation wahrnehmen und ein 3. Weltkrieg losgetreten werden könnte. Eine Haltung, mit der die Feministin nicht alleine dasteht.

Einen entsprechenden offenen Brief an Kanzler Olaf Scholz (63) unterzeichnet neben Schwarzer zahlreiche andere Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur. Darunter beispielsweise Schauspieler Lars Eidinger (46), der Kabarettist Dieter Nuhr (61), der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar (62) und die Schriftstellerin Juli Zeh (47).

In einer Live-Schalte mit dem TV-Sender Welt wurde Alice Schwarzer genau zu diesem Thema befragt – was jedoch dabei herauskam, sorgte bei den Zuschauerinnen und Zuschauern für Irritationen.

Alles zum Thema Ukraine

Alice Schwarzer mit wirren Aussagen im Live-Interview

Zunächst fiel Alice Schwarzer der Welt-Moderatorin ins Wort, als diese darauf hinwies, dass Russlands Präsident Wladimir Putin (69) noch keinen Atomkrieg begonnen habe, obwohl Länder wie Frankreich und Großbritannien bereits Panzerhaubitzen und Schützenpanzer in die Ukraine geliefert haben.

Dabei wurde Alice Schwarzer direkt laut: „Worauf in Gottesnamen wollen Sie hinaus?“ Doch damit nicht genug. Im Laufe des Live-Interviews redete sich Schwarzer in Rage, vergaß teilweise, was sie überhaupt sagen wollte. Besonders mit dem Wort Demagogie hatte die Publizistin ihre Schwierigkeiten.

Und dann verwechselte Schwarzer auch noch das ukrainische mit dem ungarischen Volk! Mit Bezug auf einen Tweet des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk, der die Prominenten um Schwarzer für deren Brief kritisiert hatte, sagte Schwarzer: „Es ist nicht das erste Mal, dass der ukrainische Botschafter Ungeheuerliches sagt. Dass er es wagt, unsere (...) Stellungnahme zu vergleichen mit der Zustimmung zu einem zweiten Holocaust am ungarischen Volk, ist einfach ungeheuerlich.“

Und noch einmal irrte Schwarzer bei den Nationalitäten: „Es sind genau solche demagogischen Stimmen, wie die vom ungarischen Botschafter, die eine (...) wirkliche Aufklärung (...) über den ganz real drohenden Weltkrieg verhindern.“

Gemeint war wohl das ukrainische Volk und der ukrainische Botschafter.

Andrij Melnyk wettert gegen Alice Schwarzer und ihr Magazin „Emma“

Der Diplomat Melnyk hatte am 29. April bei Twitter geschrieben: „Diese Prominenten, die der Ukraine schwere Waffen verwehren wollen und damit dem Mörder Putin nur in die Hand spielen, damit er Frauen und Kinder zerbomben kann, haben das Prinzip „Nie wieder“ mit Füßen getreten. Nichts aus der Geschichte gelernt. Traurig.“

Außerdem feuerte Melnyk, der nicht gerade für seine sachliche Kommunikation steht, anschließend noch weitere Botschaften an die Emma-Gründerin heraus. „Hi Alice Schwarzer, Ihr Aufruf zur Kapitulation der Ukraine bedeutet, dass Ihr gefeierter Feminismus nur eine Fassade, ein Fake ist. Massenvergewaltigung von Frauen durch Soldaten in Kauf zu nehmen, ist Zynismus pur. Keiner mit gesundem Verstand soll Ihre schäbige EMMA kaufen“, schrieb der ukrainische Botschafter beispielsweise. (jm)

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