Was für ein Drama mit einem unglaublichen Ausgang!
Wahnsinns-Glück in der KaribikZwei Fischer überleben 48 Stunden auf einem Kühlbox-Deckel

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Rostige Industriebehälter mit Gras, Bäumen und Wolkenhimmel.
Vor Curaçao ereignete sich eine unfassbare Geschichte. Mitten im Ozean kämpften zwei Männer ums nackte Überleben. Ihr einziger Halt nach dem Untergang ihres Bootes: ein simpler Plastikdeckel. Ganze 48 Stunden harrten sie aus.
Die Erlösung nahte in Form einer Segelboot-Besatzung. Deren Skipper, Willem Evertsz, befand sich mit seinem Team gerade auf der Fahrt von der Insel Bonaire zurück, als ein Funkspruch über ein verschollenes Fischerboot einging. Die Küstenwache bat um Mithilfe, woraufhin er ohne Zögern seine Route anpasste, um ein Areal südlich von Klein Curacao zu durchkämmen. In einem späteren Radio-Gespräch schilderte Evertsz: „Noch bevor wir das Suchgebiet erreichten, sahen wir etwas treiben“. Was genau das war, wurde der Crew erst klar, als sie näherkamen: zwei Menschen im Meer. Das berichtet „FOCUS online“.
Die Rettungsaktion selbst war ein echter Kraftakt. Hohe Wellen machten die Bergung der Schiffbrüchigen extrem heikel. Doch mit Tauen und viel Fingerspitzengefühl schaffte es die Mannschaft am Ende, die beiden Männer aus dem Wasser zu hieven. Ihr Zustand war alarmierend. „Sie waren stark dehydriert und unterkühlt“, erklärte der Skipper. Er konnte sein Glück kaum fassen und meinte ungläubig: „Dass wir sie gefunden haben, ist fast unmöglich zu begreifen“.
Danach erfolgte die Übergabe der Männer an ein Rettungsteam in einer Bucht im Süden von Curaçao, wo sie umgehend medizinisch betreut wurden. Eine witzige Anekdote am Rande: Die erschöpften Männer glaubten, sie wären bereits in Venezuela angespült worden und redeten ihre Retter auf Spanisch an. Für Kapitän Evertsz war sein Einsatz Ehrensache: „Wenn du auf See bist, einen Ruf hörst und helfen kannst, ohne dich selbst in Gefahr zu bringen, dann solltest du es tun.“
Diese Aktion des Skippers war für die zwei Männer wohl die Rettung in letzter Minute. Ein ausgedehnter Aufenthalt im Ozean stellt für den menschlichen Organismus eine immense Strapaze dar, weil der Körper im Wasser viel rasanter seine Wärme verliert als an Land. Sogar im tropisch warmen Meer wird das Zusammenspiel von Auskühlung, Kraftlosigkeit und Durst schon nach wenigen Stunden zu einer tödlichen Gefahr. Das Festhalten am Deckel hat obendrein kostbare Kraftreserven verbraucht und den körperlichen Verfall nur noch beschleunigt. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

