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WHO schlägt AlarmTausende zivile Todesopfer im Nahen Osten

WHO-Chef Tedros

Copyright: Britta Pedersen/dpa

Der WHO-Chef verurteilt Angriffe auf die Gesundheitsversorgung. (Archivbild)

Die WHO nennt erschreckende Zahlen aus dem Nahen Osten.

Ein furchtbares Blutvergießen im Nahen und Mittleren Osten: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldet eine schreckliche Zahl. Über 2.300 Menschen aus der Zivilbevölkerung haben durch den Konflikt bereits ihr Leben verloren.

In Genf präsentierte der Chef der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, die entsetzlichen Details. Laut dpa wurden die meisten Opfer aus dem Iran gemeldet, mit über 1.400 Toten. Fast 900 Menschen starben im Libanon, während aus Israel 20 Todesfälle bestätigt wurden. Die Zahl der Verletzten in diesen drei Nationen geht in die Tausende.

Krankenhäuser und Helfer werden zur Zielscheibe

Was die Situation noch schlimmer macht: Die medizinische Versorgung bricht zusammen. Tedros zeigte sich zutiefst alarmiert, da es in der ganzen Region Dutzende von Angriffen auf Kliniken und deren Mitarbeiter gab.

Der WHO-Chef fand dazu klare Worte: „Angriffe auf die Gesundheitsversorgung verletzen internationales Recht“. Seine Organisation hat die furchtbaren Konsequenzen bereits dokumentiert: Allein für den Libanon sind 28 solcher Attacken bestätigt, die 30 Todesopfer und 25 Verletzte forderten.

Die Versorgung von Verletzten ist durch diese Angriffe massiv gefährdet, was die humanitäre Katastrophe weiter zuspitzt. Die UN-Gesundheitsorganisation zählt für den Iran seit Beginn des Konflikts 20 Attacken mit 9 Todesopfern. Und selbst in Israel wurden zwei Angriffe auf medizinische Einrichtungen registriert (red).

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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