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Nach Luftraum-SperrungWieder erste Flüge in Griechenland, aber harte Kritik – „sind uralt“

Über Griechenland ist kein Flieger unterwegs.

Der Luftraum über Griechenland ist am Sonntag gesperrt worden. Dort war kein Flieger unterwegs. 

Aktualisiert

Der Flugverkehr in Griechenland ist am Sonntag komplett zum Stillstand gekommen. Jetzt sind wieder die ersten Flieger gestartet. 

Der Luftraum über Griechenland ist am Sonntag (4. Januar 2026) komplett gesperrt worden. Wie Bilder auf „flightradar24“ zeigten, ging dort nichts mehr – kein Flugzeug in der Luft, während sich über anderen Ländern die Flieger knubbelten.

Griechische Medien berichteten, dass am Sonntag kurz nach 9 Uhr an allen Flughäfen im Land große Probleme gemeldet worden seien. Demnach hatte eine Telekommunikationsstörung den Flugverkehr fast vollständig zum Erliegen gebracht. Betroffen waren alle Flughäfen des Landes, darunter die internationalen Flughäfen Athen und Thessaloniki. 

Jetzt hieß es aufatmen: Nach der schweren Panne und dem vollständigen Erliegen des Luftverkehrs sind am Sonntagmittag wieder die ersten Flugzeuge gestartet und gelandet.

„Die Fluglotsen nutzen alternative Frequenzen und können nun wieder erste Flüge abwickeln“, sagte der Präsident des Verbands der Fluglotsen Panagiotis Psarros dem griechischen TV-Sender ERTNews. Wann der Luftverkehr wieder vollständig normal laufen sollte, konnte er nicht sagen.

Cyberattacke wird ausgeschlossen

Eine Cyberattacke schloss der Präsident des Verbands der Fluglotsen aus. Er kritisierte vielmehr den Zustand der Kommunikationssysteme: „Unsere Systeme sind uralt“, sagte er dem Sender ERTNews. Darauf habe die Gewerkschaft der Fluglotsen bereits mehrfach hingewiesen. Zeitweise konnten die Fluglotsen demnach weder untereinander noch mit den Piloten kommunizieren.

Die Panne hatte Auswirkungen weit über Griechenland hinaus. Auf „flightradar24“, einem Online-Dienst zur Echtzeit-Flugverfolgung, war ein nahezu leerer griechischer Luftraum zu sehen, während sich über den umliegenden Ländern die Flugzeuge ballten, weil sie umgeleitet werden mussten. (dpa)