Ein US-Unternehmer und siebenfacher Vater hat in Utah ein gewaltiges Krisen-Refugium für 200 Personen errichtet. Das Projekt dient nicht nur der Vorsorge, sondern soll auch die Lebensqualität der Familie verbessern und als Filmkulisse dienen.
Vorsorge für den ErnstfallUS-Millionär baut riesiges Endzeit-Refugium für 200 Menschen

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Eine Hand voller frischer Heidelbeeren symbolisiert Überleben in der Bergwildnis.
Der amerikanische Unternehmer Jayson Orvis hat in den Bergen des US-Bundesstaates Utah ein 120 Hektar großes Rückzugsgebiet geschaffen. Im Falle einer Katastrophe könnten dort Orvis, seine sieben Kinder und fast 200 weitere Menschen Schutz finden. Das Areal umfasst unter anderem einen Maschinenraum, mehrere Gewächshäuser und eine eigene Wasserversorgung.
Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die vollständige Selbstversorgung. Orvis hat einen sogenannten „Food Forest“ angelegt, in dem Obst und Gemüse ohne synthetische Düngemittel angebaut werden, ergänzt durch Wildtiere wie Hirsche und Truthähne. Eine Gruppe von Fachleuten, darunter Ärzte und Handwerker, soll das langfristige Überleben der Gemeinschaft sichern. Das berichtet „FOCUS online“.
Mehr als nur ein Bunker: Projekt als Filmkulisse
Das Refugium hat einen doppelten Zweck: Orvis, der auch als Autor tätig ist, nutzt das Gelände als Drehort für sein Filmprojekt „Homestead“. Dieses basiert auf einer postapokalyptischen Romanreihe, die er gemeinsam mit einem Co-Autor verfasst und die als Vorlage für eine neue Serie dient.
Keine Weltuntergangsstimmung, sondern Lebensqualität
Trotz der umfangreichen Vorbereitungen rechnet Orvis nicht mit einem bevorstehenden Zusammenbruch der Zivilisation. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solches Ereignis zu seinen Lebzeiten eintritt, schätzt er auf unter zwei Prozent. Für ihn und seine Familie habe das Projekt einen anderen, wichtigeren Wert: Die gemeinsame Arbeit habe ihre Lebensqualität deutlich verbessert.
Das Vorgehen des Millionärs erinnert an die „Prepper“-Szene, die sich ebenfalls auf Krisen vorbereitet, wenn auch oft in kleinerem Maßstab. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät Bürgern, zumindest einen Notfallrucksack mit dem Nötigsten für zwei Tage parat zu haben, während Prepper oft ganze Keller zu Schutzräumen umfunktionieren und Überlebenstechniken trainieren. (red)
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