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„So viel Leben ausgelöscht“Horror-Unfall in Thüringen – sieben Menschen tot

Ein verheerender Unfall (1. April 2023) hat sieben Menschen in Thüringen aus dem Leben gerissen, ein achter schwebt in Lebensgefahr. Nun soll ein Gutachter klären, wie es dazu kommen konnte.

Bei einem schweren Verkehrsunfall im Norden Thüringens sind am späten Samstagnachmittag (1. April 2023) sieben Menschen ums Leben gekommen.

Auf der B247 bei Bad Langensalza waren bei dem Unfall, nach ersten Erkenntnissen, drei Fahrzeuge beteiligt, von denen zwei in Flammen geraten und ausgebrannt seien, teilte die Landeseinsatzzentrale am Samstagabend mit.  Sieben Menschen sind ums Leben gekommen. Zwei weitere, darunter der mutmaßliche Unfallverursacher, wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher der Landeseinsatzzentrale am Samstagabend sagte.

Sieben Menschen bei einem Unfall auf der B247 gestorben

Den Angaben zufolge war ein Fahrzeug auf der B247 bei Bad Langensalza unterwegs, als es aus zunächst ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geriet. In der Folge stieß der Fahrer mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen zusammen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei gerieten zwei der Fahrzeuge in Flammen und brannten vollständig aus.

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„Ein Gutachter hat sich die Unfallstelle angesehen. Die Ermittlungen laufen“, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntagmorgen (02. April 2023).

Wann Erkenntnisse zur Ursache oder zum genauen Hergang des Unfalls vorliegen, sei derzeit nicht absehbar, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntagvormittag. Schließlich stellen sich nach einem derart verheerenden Unfall viele Fragen:

  1. Wie konnte es dazu kommen, dass so viele Menschen bei einem Zusammenstoß ihr Leben verlieren?
  2. Warum brannten die Autos aus?
  3. Und wie kam es überhaupt zu dem Unfall?

Unfall auf der B247: Alle Opfer starben in ihren Autos

Alle Opfer starben in ihren Fahrzeugen. Die Leichen konnten nach Polizeiangaben erst geborgen werden, nachdem die Flammen gelöscht waren. Zeitweise wurden Anwohner in der näheren Umgebung dazu aufgerufen, wegen der giftigen Rauchwolken Fenster und Türen geschlossen zu halten. Gegen 18.30 Uhr gab die Leitstelle demnach Entwarnung.

Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) dankte den Hilfskräften für ihren Einsatz unter schwierigen Bedingungen und sprach von Bildern, „die noch lange nachwirken werden“. Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) zeigte sich ebenfalls bestürzt und schrieb auf Twitter: „Ich trauere um die Toten und fühle mit den Angehörigen. Soviel Leben in Sekunden ausgelöscht. Es bleibt Fassungslosigkeit.“ (dpa)