Tragödie auf KreuzfahrtPassagier (35) stürzt vom Balkon ins Meer – Suche eingestellt

Ein Kreuzfahrtschiff verlässt am 1. Mai 2016 den Hafen von Miami (USA).

Vor der Küste Floridas (USA) ist es zu einem Unglück auf einem Kreuzfahrtschiff gekommen. Das Symbolbild wurde am 1. Mai 2016 aufgenommen.

Tragödie auf Kreuzfahrt! Ein Passagier wird an Bord als vermisst gemeldet. Kurze Zeit später folgt die traurige Gewissheit: Ronnie P. ist vom Balkon ins Meer gestürzt. 

Es hatte so schön begonnen: Zum ersten Mal in seinem Leben trat Ronnie P. (35) eine Kreuzfahrt an. Gemeinsam mit seiner Verlobten wollte er an der Küste der USA entlang reisen. Ein romantischer Urlaub, der jedoch ein tragisches Ende nehmen sollte.

Am Montagnachmittag (29. Mai 2023) meldete Jennilyn B. ihren Verlobten als vermisst. Daraufhin startete eine große Suchaktion. Angestellte durchsuchten das gesamte Schiff. Doch Ronnie P. war nicht zu finden. 

USA: Mann stürzt bei Kreuzfahrt über Bord

Schließlich lieferten Sicherheitskameras die traurige Gewissheit: Die Aufnahmen sollen zeigen, wie Ronnie P. gegen 4.10 Uhr am Morgen vom Balkon seines Zimmers ins Meer stürzte, also bereits einen halben Tag vor Beginn der Suche.

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Daraufhin suchten Einsatzkräfte vor der Küste Floridas nach dem Vermissten. Nicht nur die Küstenwache war im Einsatz, auch Flugzeuge halfen bei der Suche, so RTL.

Doch Ronnie P. konnte nicht geborgen werden. US-Medien berichten, dass die Suche mittlerweile eingestellt wurde. Einsatzkräfte hatten 60 Stunden nach dem 35-Jährigen gesucht – ohne Erfolg.

Das Kreuzfahrtschiff setzte währenddessen seine Reise fort und erreichte am Dienstag den Hafen von Norfolk im US-Bundesstaat Virginia. 

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Von Passagieren wird Ronnie P. als freundlich beschrieben. Auch seine Verlobte meldete sich zu Wort: „Er hat das Leben auf dem Schiff geliebt, er hat getrunken, gespielt und Leute kennengelernt. Das hat ihn glücklich gemacht. Es tut so weh, darüber zu schreiben oder zu sprechen.“

Im Internet ruft Jennilyn B. zu Spenden auf – für die Beerdigungskosten. Bei GoFundMe schrieb sie: „Ich hätte mir nie vorstellen können, dass so etwas passiert. Ich bin auf jeden Fall am Boden zerstört.“ (ls)