Was für ein Schock! Neue Details nach dem Zug-Inferno in Spanien.
Tragödie in SpanienDeutscher bei Zug-Katastrophe getötet

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Testpiloten E. Çelik und O. Boran fliegen über Berge (Symbolbild).
Jetzt ist es bittere Realität nach dem schlimmen Zug-Drama in Spanien: Ein Mensch aus Deutschland zählt zu den Verstorbenen. Diese furchtbare Information wurde am Donnerstag vom Auswärtigen Amt offiziell gemacht. In einer Mitteilung hieß es dazu: „Zum aktuellen Zeitpunkt müssen wir leider davon ausgehen, dass sich eine Person mit deutscher Staatsangehörigkeit unter den Todesopfern befindet“.
Das deutsche Konsulat in Málaga kümmert sich bereits um die Familie des Opfers, die auch mit den zuständigen Stellen kommuniziert. Allerdings gab das Auswärtige Amt zur Zahl möglicher deutscher Verletzter noch keine verlässlichen Auskünfte. Das berichtet „t-online“.
Insgesamt 43 Leichen wurden aus den Wrackteilen der beiden Züge gezogen. Das Unglück passierte am Sonntagabend um circa 19.40 Uhr bei Adamuz in der Provinz Córdoba. Mit einem Tempo von mehr als 200 Kilometern pro Stunde sprangen die zwei hintersten Waggons eines Iryo-Schnellzugs aus den Schienen. Diese landeten auf dem Gleis daneben und krachten frontal in einen Renfe-Zug, der mit ähnlichem Speed entgegenkam.
Eine Frau, die das Unglück überlebte, schilderte die furchtbaren Momente im Zuginneren: „Es gab eine Vollbremsung, es wurde stockdunkel. Ich fiel kopfüber aus dem Sitz. Menschen und Gepäck flogen durch die Luft, es gab Schreie, weinende Kinder, Blut.“ Die Opfer zu identifizieren, gestaltete sich als ungeheuer schwer. Aus diesem Grund baten die zuständigen Stellen die Angehörigen um DNA-Proben, damit das Verfahren schneller geht. Am Mittwochabend war die Identität von 42 der insgesamt 43 Verstorbenen geklärt.
Neben der tiefen Trauer droht die Katastrophe nun, sich zu einem gewaltigen Skandal zu entwickeln. Man geht von einem Schaden am Gleis als Ursache aus – und das, obwohl genau dieser Teil der Strecke erst vor Kurzem für 700 Millionen Euro erneuert worden war. Jetzt werden Anschuldigungen wegen Korruption und schlampiger Arbeit laut. Die Vermutung liegt nahe, dass eventuell billiges oder schlechtes Material zum Einsatz kam. (red)
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