Wie die Delfine Astronaut verrät, wie Sex im All funktioniert

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Ein Astronaut im Außeneinsatz an der ISS.

München – Der Weltraum. Unendliche Weiten. Und bisher verborgene Seiten.

Sex wird überall auf der Welt praktiziert. Aber im All? Wie funktioniert der Geschlechtsakt denn in der Schwerelosigkeit, wo doch Schlafen und Essen schon zum Problem werden können?

Deutscher Astronaut weiß wie es geht

Der deutsche Astronaut Ulrich Walter hat jetzt verraten, wie das geht – und wer es schon ausprobiert hat.

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Ulrich Walter

Der deutsche Astronaut Ulrich Walter.

Gegenüber Focus sagte Walter, der 1993 für zehn Tage an Bord des Weltraumshuttles „Columbia“ war: „Die Amerikaner sind da etwas prüde. Sie hatten mit hundertprozentiger Sicherheit nie Sex im All.“

Auch, weil die NASA von öffentlichen Geldern finanziert werde und Wert darauf legen müsse, dass Sex während einer Mission nicht vorkommt.

Deshalb wurde wohl auch das Astronauten-Ehepaar Mark Lee und Nancy Jan Davies 1992 nur in unterschiedlichen Schichten eingesetzt. So dass immer einer schlief und der andere wach war. Das erzählt Walter jedenfalls in der Doku „Spacetime“.

Russen haben es getan

Die Russen seien aber nicht so prüde. Die schickten 1982 Astronautin Swetlana Sawizkaja zu zwei männlichen Astronauten auf Langzeitmission zur Station Saljut 7.

In seinem Buch „Höllenritt durch Raum und Zeit“ beschreibt Walter, der inzwischen als Professor für Raumfahrttechnik an der TU München arbeitet, dies als „ersten Zeugungsversuch im All“. Laut dem damaligen russischen Teamarzt ist „bei dem Experiment allerdings kein Nachwuchs herausgekommen“.

Beispiel an Delfinen nehmen

Und wie soll das ganze nun abgelaufen sein? Laut Walter gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man halte sich irgendwo fest, oder man mache es wie die Delfine.

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Während des Geschlechtsakts sind Delfine oft in Gruppen. Sie halten sich gegenseitig fest, um voneinander abzudriften.

Die sind beim Sex meist zu dritt oder gar in einer ganzen Gruppe. Während zwei Tiere den Akt vollziehen, halten die anderen sie zusammen, damit sie nicht auseinanderdriften.

In der Schwerelosigkeit soll das also ähnlich sein, wie beim Gleiten durch das Wasser.

Nicht sehr intim, aber auf der Internationalen Raumstation ISS ist man es nie allein – in jedem Winkel gibt es Kameras zur Überwachung.

(sku)

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