Riesen-Ding in Peru: Bienen stehen jetzt unter dem Schutz des Gesetzes.
Historische Entscheidung!Diese Insekten haben jetzt eigene Rechte

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Stachellose Bienen erhalten erstmals weltweit gesetzliche Rechte.
Was für ein gewaltiger Schritt für den Artenschutz! Noch nie zuvor auf der ganzen Welt wurde Insekten ein rechtlicher Status zugesprochen. In dem südamerikanischen Land Peru profitieren nun stachellose Bienen von diesem offiziellen Schutz. Zwei Zonen im Amazonasgebiet Perus sind von dieser wegweisenden Neuerung betroffen.
Diese frischen Regelungen sind der absolute Hammer. Damit wird den kleinen Helfern zugesichert, dass sie existieren, sich vermehren und in einer gesunden Umgebung leben dürfen. Und es kommt noch besser: Wenn Gefahr droht oder sie Schaden nehmen, ist sogar eine rechtliche Vertretung für die Bienen möglich. Für Fachkundige ist das ein weltweites Signal. Sie wünschen sich, dass der Schutz von Bestäuberinsekten dadurch auch in anderen Staaten an Fahrt gewinnt. Das berichtet „FOCUS online“.
Mega-wichtig für Natur und unser Essen
Diese Bienen ohne Stachel zählen zu den urältesten ihrer Art auf dem Planeten und sind für die Amazonas-Region einfach unbezahlbar. Man geht davon aus, dass über 80 Prozent der dortigen Flora von ihnen bestäubt wird. Auch für uns wichtige Pflanzen wie Kakao, Kaffee und Avocados sind dabei.
Trotz ihrer riesigen Wichtigkeit sind die Populationen massiv gefährdet. Am meisten zu schaffen machen ihnen die Waldrodung, Spritzmittel, der Klimawandel sowie der Verdrängungskampf mit importierten Honigbienen. Was wirklich Sorgen macht: Analysen haben Gift-Rückstände in ihrem Honig nachgewiesen, auch wenn die Tiere fernab von großen Agrarbetrieben zu Hause sind.
Jetzt müssen die Behörden aktiv werden, das schreiben die neuen Gesetze vor. Ganz praktisch heißt das: Lebensräume zurückbringen, schärfere Pestizid-Regeln aufstellen und die Wissenschaft voranbringen. Grundlage für die Verordnungen ist ein Gesetz aus dem Jahr 2024, worin die stachellosen Bienen bereits als heimische Spezies von Peru anerkannt wurden. Ab 2020 wurde dafür die wissenschaftliche Basis geschaffen, als die Chemiebiologin Rosa Vásquez Espinoza beim Analysieren von Honig aus indigenen Gemeinschaften unerwartete bioaktive Wirkstoffe fand. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
