Schon 300 Kinder tot Frostschutzmittel enthalten: WHO warnt vor gepanschtem Hustensaft

Medikamente wie Hustensaft, Lutschtabletten und Salbe stehen auf einem Tisch in einer Wohnung.

Medikamente wie Hustensaft, Lutschtabletten und Salbe stehen auf einem Tisch in einer Wohnung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt aktuell vor gefälschten Medikamenten.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt aktuell vor gefälschten Medikamenten. An gepanschtem Hustensaft seien bereits 300 Kinder gestorben.

Nach dem Auftauchen lebensgefährlicher Hustensäfte für Kinder in sieben Ländern hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) alle Länder aufgerufen, stärkere Prüfungen durchzuführen.

Gefälschte Medikamente oder solche, die die Sicherheitsstandards nicht erfüllen, müssten identifiziert und aus dem Verkehr gezogen werden, mahnte die WHO in Genf am Montag (23. Januar 2023).

In den vergangenen Monaten seien mindestens 300 Kleinkinder in drei Ländern nach der Einnahme von Hustensäften gestorben, die ohne Rezept gekauft werden können. Sie enthielten giftige Stoffe wie industrielle Lösungsmittel oder Frostschutzmittel, die schon in kleinen Mengen tödlich sein könnten.

Um welche Länder es sich handelte, teilte die WHO zunächst nicht mit. Die Organisation hatte bereits Warnungen zu Vorfällen in Gambia, Indonesien und Usbekistan herausgegeben. (dpa)

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