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Schock-Vorwürfe gegen Star-Koch!Prügel und Stiche im besten Restaurant der Welt?

Rene Redzepi spricht am Mikrofon vor Hintergrundschriftzug

Copyright: IMAGO / Photo News

Rene Redzepi spricht am Mikrofon vor Hintergrundschriftzug.

Schwere Vorwürfe gegen Star-Koch Rene Redzepi.

Er galt als Genie, doch hinter den Kulissen seines weltberühmten Restaurants Noma in Kopenhagen soll die Hölle los gewesen sein. Fünfmal wurde das Lokal zur weltbesten Adresse gekürt, aber jetzt steht der Inhaber Rene Redzepi wiederholt unter Beschuss.

In einer Veröffentlichung der „New York Times“ schildern 35 frühere sowie jetzige Angestellte ihre Erlebnisse und malen ein düsteres Bild. Die Anschuldigungen haben es in sich: Es wird von Beleidigungen, körperlicher Gewalt, Blessuren und sogar Angriffen mit Küchenwerkzeugen gesprochen. Das berichtet „FOCUS online“.

Systematischer Missbrauch in der Sterneküche?

Ausgelöst wurde die Affäre durch einen Beitrag auf Social Media von Jason Ignacio White, dem ehemaligen Leiter des Noma-Fermentationslabors. Danach gewannen die Anschuldigungen massiv an Aufmerksamkeit. Unter „Noma-abuse.com“ entstand sogar eine Art öffentlicher Pranger. Konsequenzen seitens des Lokals blieben bisher aber anscheinend aus.

Dabei ist Redzepi kein unbeschriebenes Blatt. Schon im Jahr 2018 entfachte ein Dokumentarfilm über die Zustände im Noma heftige Debatten. Daraufhin publizierte der Chefkoch eine Rechtfertigung. Zu den jetzigen Anschuldigungen meinte Redzepi, „er erkenne sich nicht in allen Details und Erfahrungen seiner ehemaligen Mitarbeiter wieder“.

Redzepi entschuldigt sich auf Instagram

Er gestand jedoch ein, dass sein Agieren für Angestellte und Kollegen „schädlich“ gewesen sei. Erneut fühlte sich Redzepi zu einer öffentlichen Abbitte gedrängt, die er auf Instagram veröffentlichte.

Seit langer Zeit gehört Rene Redzepi zu den wichtigsten Köchen auf dem Globus. Wie ein Bericht von „Falstaff“ beschreibt, hat er mit seinem 2003 eröffneten Noma die „New Nordic Cuisine“ maßgeblich geformt – ein Stil, der auf lokale Zutaten und neuartige Verfahren baut.

Das Lokal erhielt diverse globale Ehrungen, darunter fünfmal die Krönung zum weltbesten Restaurant laut der Liste „World’s 50 Best Restaurants“. Küchenchefs von überall her kamen nach Kopenhagen, um dort zu lernen.

Parallel dazu geriet das Lokal in den vergangenen Jahren wiederholt wegen der dortigen Arbeitsverhältnisse in die Schlagzeilen. Schon früher schrieb die „New York Times“ über überlange Arbeitstage, massiven Leistungsdruck und unvergütete Praktika. Redzepi selbst gestand in Gesprächen ein, dass die gesamte Branche an systemischen Schwierigkeiten kranke, und stellte Besserungen in Aussicht. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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