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Vorfall sorgt für Entsetzen Brutaler Angriff beim Joggen – Frau von Straßenhunden zu Tode gebissen

Das Symbolfoto von Oktober 2013 zeigt Straßenhunde in einem Wohngebiet in der rumänischen Stadt Pitesti.

Das Symbolfoto von Oktober 2013 zeigt Straßenhunde in einem Wohngebiet in der rumänischen Stadt Pitesti. 

Schrecklicher Vorfall in Bukarest: Dort ist eine Joggerin von Straßenhund attackiert und tödlich verletzt worden. Der Vorfall verdeutlicht erneut das anhaltende Problem Rumäniens mit streunenden Hunde. 

Straßenhunde haben in einem Ausflugsgebiet am Rande von Bukarest eine Frau beim Joggen angegriffen und zu Tode gebissen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Mediafax unter Berufung auf die Polizei. Der tragische Vorfall, der sich am Samstag (21. Januar 2023) ereignete, erschütterte die rumänische Öffentlichkeit.

Die 43-jährige Biologin und Ingenieurin war einem Bericht zufolge schon einmal von Straßenhunden angegriffen und schwer verletzt worden. Und zwar im vergangenen April im selben Gebiet am Morii-Stausee im 6. Bukarester Stadtbezirk. Das schrieb die Facebook-Plattform „Coruptia ucide“ (Korruption tötet) am Samstagabend.

Rumänien: Joggerin wird von Straßenhunden attackiert 

Nachrufe beschrieben die Frau als natur- und tierliebend und sportlich. Sie war demnach aktive Bergsteigerin und engagierte sich in verschiedenen Umwelt- und Naturschutz-Initiativen. Sie arbeitete auch als Expertin für das Umweltdezernat der Stadt Bukarest. Den Angaben zufolge hinterlässt sie ein Kind.

Streunende Hunde stellen in rumänischen Städten seit Jahrzehnten ein Problem dar. Abertausende Tiere leben in Rudeln zusammen, die ihre Reviere aggressiv verteidigen. Immer wieder werden Menschen gebissen. Für großes Aufsehen sorgte, als im Jahr 2013 ein vierjähriger Junge von Straßenhunden getötet wurde.

Rumäniens Behörden kämpfen bislang eher erfolglos gegen das Problem. Sterilisierungskampagnen, die Unterbringung in heillos überfüllten Tierheimen und gelegentliche Tötungen von streunenden Tieren vermochten die Lage bislang nicht wesentlich zu verbessern. (dpa)

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