Gute Nachricht des Tages Für ein „Rock am Ring“-Problem gibt es jetzt eine clevere Lösung

Das Symbolfoto zeigt die feiernde Menge bei dem Rockfestival „Rock am Ring“.

Das Symbolfoto zeigt die feiernde Menge bei dem Rockfestival „Rock am Ring“.

Tag und Nacht durchfeiern – das ist für viele Besucher und Besucherinnen bei Rock am Ring Pflichtprogramm. Nach dem Festival werden die genutzten Zelte dann oft zurückgelassen. Eine clevere Lösung soll nun Abhilfe schaffen.

Viele Besucherinnen und Besucher von Musikfestivals lassen ihre Zelte einfach zurück – erstmals bei „Rock am Ring“ sollen daraus Taschen, Rucksäcke und Jacken gefertigt werden.

Die ökologischen Initiativen „tentation“ und „Utopia“ wollen mit diesem sogenannten Upcycling im Rahmen eines neuen Nachhaltigkeitskonzepts des Musikspektakels regionale faire Jobs schaffen, wie die Veranstalter der Deutschen Presse-Agentur mitteilten. Die Gewinne sollen in ökologische und soziale Projekte fließen.

Bei der coronabedingt ersten Auflage von „Rock am Ring“ seit drei Jahren vom 3. bis 5. Juni 2022 am Nürburgring in der Eifel soll es mehrere Sammelboxen zur Abgabe von aufgegebenen Zelten geben. Die auf den Campingflächen zurückgelassenen Schlafstätten würden aufgesammelt. Für Gäste mit beschädigten Zelten gebe es aber auch einen Reparaturservice. Zudem könnten Zelte vor Ort gemietet werden.

„Rock am Ring“: Zurückgelassene Zelte sollen zu Jacken werden

Jeder Musikfan bekommt laut den Veranstaltern Müllsäcke. Bei Recyclingstationen auf einem Teil der Campingflächen soll ökologische Abfalltrennung möglich sein, überwacht von Angestellten im Schichtbetrieb. Auch abgeholter Müll werde noch maschinell sortiert. Bei den Gastronomieständen soll es Mehrwegbecher und -geschirr mit Pfand geben. Hinzu kämen kostenlose Wasserspender auf dem Gelände.

„Rock am Ring“ am Pfingstwochenende ist nach Angaben der Veranstalter nahezu ausverkauft. Rund 90.000 Besucher könnten es maximal sein. Headliner sind Green Day, Muse und Volbeat. Etwa 70 Bands auf drei Bühnen werden an der legendären Rennstrecke Nürburgring erwartet.

Bereits 1985 aus der Taufe gehoben, gilt das Open-Air-Spektakel als eines der traditionsreichsten Rockfestivals Deutschlands. Inzwischen beschäftigt es laut den Veranstaltern mehr als 10.000 Helferinnen und Helfer. (dpa)

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