Vor geplanten Lockerungen Droht jetzt die nächste Welle? RKI nennt Grund für steigende Fallzahlen

Menschen gehen an einer elektronischen Werbetafel mit der Aufschrift „Impfen hilft. Auch allen, die du liebst“ in der Innenstadt vorbei.

Menschen gehen an einer elektronischen Werbetafel mit der Aufschrift „Impfen hilft. Auch allen, die du liebst“ in der Innenstadt vorbei. Die Zahl der binnen eines Tages ans Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen

Nach dem Lockerung-Stufenplan der Bundesregierung sollen ab dem 20. März fast alle Corona-Beschränkungen fallen. Doch die Infektionszahlen sind zuletzt wieder stark angestiegen. Laut dem RKI gibt es dafür einen bestimmten Grund.

Die leichtere Übertragbarkeit des Omikron-Subtyps BA.2 und die Rücknahme kontaktreduzierender Maßnahmen sind nach Ansicht des Robert Koch-Instituts (RKI) vermutlich für den erneuten Anstieg der Covid-19-Fälle verantwortlich.

Bis Ende Februar ist der Anteil von BA.2 an einer Stichprobe auf 48 Prozent gestiegen, heißt es im Corona-Wochenbericht vom Donnerstagabend. In der Woche zuvor hatte der Wert noch bei 38 Prozent gelegen. „Der weitere Verlauf der Pandemie hängt maßgeblich davon ab, wie sich das Verhalten in der Bevölkerung ändert und in welchem Umfang mögliche infektionsrelevante Kontakte zunehmen.“

Corona: RKI nennt Omikron-Subtyp als Grund für hohe Fallzahlen

Das RKI hatte am Donnerstag eine Rekordzahl an Corona-Neuinfektionen gemeldet: Die Behörde hatte 262 752 Fälle binnen 24 Stunden und damit erstmals mehr als 250 000 verzeichnete Neuinfektionen an einem Tag registriert. Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz war auf 1388,5 geklettert.

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Die höchsten Inzidenzen werden dem Wochenbericht zufolge weiterhin in der Gruppe der 5- bis 24-Jährigen verzeichnet. Sie lag dort zuletzt bei Werten um die 2000 Fälle pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Bei Personen ab 65 Jahren stagnierte die 7-Tage-Inzidenz in der Vorwoche. (dpa)

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