Diese neue Puppe ist anders – und das ist gut so.
Eine ganz besondere PuppeMattel stellt Barbie mit Autismus vor

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Mattel präsentiert erste Barbie mit Autismus für Inklusion
Der Spielzeughersteller Mattel aus den USA landet einen echten Coup! Es gibt eine neue Barbie, die für Aufsehen sorgt: Sie ist die allererste Puppe, die Autismus repräsentiert. Der Konzern möchte damit ein starkes Signal für mehr Vielfalt senden. Schon früher gab es von Mattel Puppen, die beispielsweise das Down-Syndrom oder eine Sehschwäche hatten.
Ganze 18 Monate hat die Konzeption dieser speziellen Puppe in Anspruch genommen. Dafür arbeitete Mattel eng mit dem Autistic Self Advocacy Network zusammen. Jetzt ist sie ein Mitglied der Barbie Fashionistas Reihe, die für ihre große Bandbreite an unterschiedlichen Hautfarben, Frisuren, Figuren und auch diversen gesundheitlichen Eigenheiten und Handicaps gefeiert wird. Das berichtet „FOCUS online“.
Aber was ist das Besondere an dieser neuen Barbie? Auffällig ist ihr leicht abgewandter Blick. Der Hintergrund: Es ist typisch, dass „manche Menschen im Autismus-Spektrum direkten Augenkontakt vermeiden“. Als Zubehör bringt die Puppe außerdem Kopfhörer mit. Diese sollen dabei helfen, laute Umgebungsgeräusche zu dämpfen und so einer Reizüberflutung vorzubeugen.
Selbst beim Outfit wurde mitgedacht! Die Puppe trägt Mode, die auf sensorische Empfindlichkeiten abgestimmt ist. Ihr weites Kleid in A-Linie verringert die Berührung zwischen dem Stoff und der Haut. Für einen sicheren Stand und viel Bewegungsspielraum hat sie flache Schuhe an.
Der Hintergrund der Aktion: Autismus ist laut dem Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Autismus „eine komplexe und vielgestaltige neurologische Entwicklungsstörung. Häufig bezeichnet man Autismus beziehungsweise Autismus-Spektrum-Störungen auch als Störungen der Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung, die sich auf die Entwicklung der sozialen Interaktion, der Kommunikation und des Verhaltensrepertoires auswirken.“
Laut der Webseite „gesund.bund.de“ sind typische Merkmale von Autismus Herausforderungen im Umgang mit anderen, sprachliche und kommunikative Hürden sowie stereotype Verhaltensweisen. Die Störung ist angeboren und resultiert aus einer veränderten Gehirnentwicklung. Das Risiko für eine Autismus-Spektrum-Störung kann durch genetische Veranlagung steigen. Bestimmte Vorkommnisse in der Schwangerschaft, wie eine Rötelninfektion oder eine zu frühe Geburt, können es ebenfalls anheben. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

