Plötzlich lesbischSkurril: Frau (30) schiebt ihre Homosexualität auf Medikament, das alle kennen

Die Australierin Tessa Bona und ihre Freundin Phoebe.

Tessa Bona und Phoebe Chakar sind ein Paar. Doch Bona stand nicht immer auf Frauen.

Tessa Bonas Leben hat sich auf einen Schlag vollkommen verändert: Statt auf Männer steht sie inzwischen auf Frauen – und dafür hat sie eine recht eigenwillige Erklärung ...

Die Australierin Tessa Bona (30) steht auf Frauen. Allerdings war sie nicht immer homosexuell. Vor ihrer jetzigen Beziehung mit Freundin Phoebe Chakar war sie lange mit einem Mann zusammen. So weit, so ungewöhnlich.

Für offene Münder dürfte allerdings Bonas Begründung für ihre sexuelle Neuorientierung sorgen.

Tessa Bona setzt die Pille ab und steht plötzlich auf Frauen

Den Grund, warum sie plötzlich nicht mehr Männer, sondern Frauen bevorzugt, sieht die Unternehmensmitarbeiterin Tessa Bona in der Anti-Baby-Pille. Diese nahm sie über einen Zeitraum von 15 Jahren zur Verhütung.

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Nachdem sich Tessa Bona 2021 jedoch von ihrem Freund getrennt hatte, setzte sie das hormonelle Medikament ab, weil sie sich müde und ausgelaugt fühlte. Ihr Plan war es, die Einnahme der Pille lediglich zu pausieren.

Hier sehen Sie Tessa Bona und ihre Freundin Phoebe Chakar im Bikini bei Instagram:

Auf die Absetzung folgte laut ihrer Aussage im RTL-Interview eine Hochphase: „Ich war wieder voller Energie, begeisterungsfähig – ich fühlte mich einfach großartig.“ Zugleich merkte Tessa Bona, dass sie sich sexuell nun mehr zu Frauen hingezogen fühlte, obwohl sie zuvor nur Erfahrungen mit Männern gemacht hatte.

„Ich fand Frauen zwar schon immer schön und konnte auch erkennen, wenn eine Frau attraktiv war. Doch erst, nachdem ich die Pille abgesetzt hatte, dachte ich mir: Ich glaube, ich will es mal mit Frauen versuchen“, erklärte Tessa Bona. Seitdem ist sie mit Phoebe zusammen, die sie als „die Liebe meines Lebens“ bezeichnet.

Dass es eine tatsächliche Kausalität zwischen dem Absetzen der Pille gibt, streitet die Gynäkologin Dr. Susanne Maurer gegenüber RTL ab: „Die Umorientierung der eigenen sexuellen Identifikation hängt nicht an einer Einnahme von Hormonen.“

Dr. Maurer sieht jedoch einen anderen Faktor, der Einfluss auf die Umorientierung genommen haben könnte: „Ich glaube, nachdem die sexuelle Orientierung hin zum Gleichgeschlechtlichen zunehmend gesellschaftlich akzeptabel wird, ist es auch leichter möglich, mal eine gleichgeschlechtliche Beziehung auszuprobieren.“(jm)