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Für Fotos pink gefärbt– Elefant Chanchal (65) stirbt – Behörden schalten sich ein

Indische Mahuts auf bemalten Elefanten vor Gebäude

Copyright: IMAGO / imagebroker

Indische Mahuts auf bemalten Elefanten vor Gebäude.

Ein Elefant wird für Bilder pink angemalt, wenig später stirbt das Tier.

Diese Aufnahmen sorgen für Fassungslosigkeit: In Indien ließ eine Fotografin aus Russland einen Elefanten für eine Fotosession pink einfärben. Die Bilder sollen schon im November in Jaipur, einer Stadt im Bundesstaat Rajasthan, gemacht worden sein. Sie zeigen eine pink gekleidete Frau, die auf dem Dickhäuter vor einem historischen Hindu-Tempel posiert. Die Fotos kursieren aber erst seit Kurzem im Internet und lösen einen gewaltigen Proteststurm aus.

Rund drei Monate nach dieser fragwürdigen Aktion ist der 65 Jahre alte Elefant, der Chanchal hieß, gestorben. Der Halter des Elefanten erklärt allerdings, die Todesursache sei das hohe Alter und nicht die Bemalung gewesen. Das berichtet „FOCUS online“.

Große Wut im Netz: „Das ist pure Tierquälerei“

Im Internet schlagen die Wellen hoch. Tierschützer beschuldigen die Fotokünstlerin der Tierquälerei, und die Kritik auf Instagram ist massiv. „Das ist keine Kunst, das ist pure Tierquälerei und es ist überhaupt nicht in Ordnung, so etwas zu glorifizieren“, heißt es in einem der Top-Kommentare. Weitere User nennen das Vorgehen „unethisch“ und „grausam“.

Die Fotografin, Julia Buruleva, rechtfertigt sich angesichts der Vorwürfe. Die genutzte Farbe sei „Gulal“ gewesen, ein Pulver aus organischem Material. Es sei lediglich für ungefähr zehn Minuten auf dem Elefanten verblieben und anschließend wieder entfernt worden.

Der Fall beschäftigt inzwischen auch die Forstbehörde in Indien. Die Verantwortlichen prüfen jetzt, ob die erforderlichen Genehmigungen für die Fotoaktion existierten und ob Tierschutzgesetze missachtet wurden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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