Menschenansammlung aufgelöst Kein Zutritt mehr: Österreich schließt erste Skigebiete

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Am Wochenende gab es in österreichischen Skigebieten bei strahlendem Sonnenschein teils so große Menschenansammlungen, dass einige die Notbremse zogen und den Zutritt sperrten. Das Foto wurde am 27. Dezember auf dem Kasberg (Österreich) aufgenommen. 

Wien – Riesenandrang an den Skigebieten in Österreich: Am Wochenende (26./27. Dezember 2020) gab es bei strahlendem Sonnenschein teils so große Verkehrsstaus, dass einige die Notbremse zogen und den Zutritt sperrten.

Wegen Überfüllung: Österreich schließt erste Skigebiete

Das Bodental in Kärnten, das Winterwandern und Langlauf bietet, blieb nach dem Ansturm von Samstag (26. Dezember) am Sonntag (27. Dezember) geschlossen, ebenso die Rodelwiesen in Semmering rund 100 Kilometer südwestlich von Wien.

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Semmering in Österreich am 26. Dezember: Skifahrer gehen unter Schildern, die auf die coronabedingten Hygieneregeln hinweisen, durch. Da die Regeln nicht immer eingehalten wurden, hat die Gemeinde Sperrgitter aufgestellt.  Nach dem Ansturm von Samstag (26. Dezember) blieben am Sonntag (27. Dezember) die Rodelwiesen in Semmering geschlossen. 

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Die Skigebiete Hinterstoder, Wurzeralm und Kasberg in Oberösterreich waren am Sonntagmittag voll, Autos wurden an der Taleinfahrt abgewiesen.

Damüls in Vorarlberg: Menschenansammlung aufgelöst 

Am Samstag (26. Dezember) musste in Damüls in Vorarlberg rund 70 Kilometer südlich von Lindau am Bodensee eine große Menschenansammlung aufgelöst werden. In Österreich sind viele Skigebiete geöffnet, allerdings praktisch nur für Einwohner.

Für Anreisende aus dem Ausland gilt eine zehntägige Quarantänepflicht, was die meisten Touristen abschreckt.

Zudem sind die besonders wirksamen FFP2-Masken als Mund- und Nasenschutz für alle Skifahrer über 14 Jahre vorgeschrieben, die Gondeln oder Lifte benutzen oder anstehen müssen.

Die Bergbahnen befördern teils nur halb so viele Gäste, um Abstandsregeln einhalten zu können. Tickets sollen online gebucht werden.

Österreich: Konzepte müssen angepasst werden

Das Gedränge in Damüls entstand wegen Schneemangels in benachbarten Gebieten, teilte Andreas Gapp, Chef der Vorarlberger Seilbahnen, am Sonntag mit. „Wir haben hieraus gelernt und werden schnellstmöglich unsere Konzepte anpassen.“

Er zog ansonsten eine positive Bilanz der Weihnachtstage. „Die Leute tragen die FFP2 Maske, halten Abstand und akzeptieren die Gastronomieregeln“, sagte er.

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Fahrzeuge sind auf einem Parkplatz am Kasberg in Österreich abgestellt. Der Andrang auf die Skigebiete ist zwischen den Jahren groß. Das Foto wurde am 27. Dezember aufgenommen. 

Im Bodental und am Semmering waren Behörden durch „massenhaft am Straßenrand parkende Fahrzeuge“ alarmiert.

Österreich: Skigebiete erfahren massiven Ansturm

Teils sei die Zufahrt von Feuerwehr- oder Rettungswagen behindert gewesen, hieß es. Hunderte Ausflügler seien dann unterwegs und die Corona-Abstandsregeln nicht mehr zu gewährleisten gewesen.

Semmering hatte am 1. Weihnachtstag noch vergeblich versucht, die Zahl der Rodler mit Absperrgittern zu begrenzen. Beide Gemeinden schlossen die Zufahrten am Sonntag ganz.

Die Salzburger Bergwelt sei gut besucht, aber die Lage entspannt, berichtete der Sprecher der Salzburger Seilbahnen, Erich Egger.

Es handele sich vor allem um Tagesausflügler. Auf der Schmittehöhe seien am Sonntag (27. Dezember) etwa 3000 Gäste gewesen, verglichen mit bis zu 16.000 Gästen am Tag in vergangenen Jahren. (dpa) 

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