Für die Social-Media-Szene in NRW wird es jetzt ungemütlich!
Steuer-Hammer in NRWTausende Influencer im Visier der Fahnder

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Hand hält Holzstempel mit der Aufschrift „Streitfall“
Für etliche Stars der sozialen Medien in Nordrhein-Westfalen wird die Luft jetzt dünn! Über 7.000 Personen aus der Influencer-Szene stehen bei der Steuerfahndung auf der Liste. Die Ermittler wollen eine Sache klären: Sind sämtliche Einkünfte auch korrekt versteuert worden?
Der Anlass für die Riesen-Aktion ist ein gewaltiges Datenpaket. Dieses wurde dem Landesamt für die Bekämpfung von Finanzkriminalität (LBF NRW) von mehreren Social-Media-Plattformen bereitgestellt. Nach der Auswertung ließen sich die Datensätze mehr als 7.000 Personen einzig in NRW zuordnen, was ein Sprecher des Finanzministeriums mitteilte. Das berichtet „FOCUS online“.
Auf die Behörden wartet nun eine Riesenaufgabe. „Schon aufgrund dieser hohen Fallzahl ist die Bearbeitung der Daten in den zuständigen Dienststellen zeitaufwendig“, ließ das Finanzministerium verlauten. Jeder Fall für sich wird nun genauestens durchleuchtet, ob die Abgaben ordnungsgemäß entrichtet wurden. Eigens dafür wurde im Vorjahr die „Influencer-Taskforce“ gegründet.
Dass sich die ganze Arbeit bezahlt machen könnte, hat Stephanie Thien, die Leiterin der Behörde, schon angedeutet. Sie machte mit einer krassen Ansage Furore: „Es ist keine Seltenheit, dass eine Influencerin oder ein Influencer pro Monat mehrere zehntausend Euro verdient, aber nicht einmal eine Steuernummer hat.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

