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Sensation in New YorkGeheim-Tunnel in Museum entdeckt – Spur führt in düstere Vergangenheit

Steinmauerwerk, Bögen, Holzbalken, Laternen und Pflasterboden

Copyright: IMAGO / Zoonar

Steinmauerwerk, Bögen, Holzbalken, Laternen und Pflasterboden

New York: Eine Entdeckung, die unter die Haut geht!

Was für eine irre Entdeckung in New York! In einer Kommode des geschichtsträchtigen Merchants House Museums ist ein verborgener Gang aufgetaucht, der jetzt für Riesen-Aufregung sorgt. Die Einrichtung, die bereits seit 1936 Besucher anlockt, ist berühmt für ihr „altes New York“-Ambiente. Highlights sind das rubinrote Wohnzimmer samt authentischem Klavier und die Küche mit ihrem Ofen aus Gusseisen. Doch ein mysteriöser Hohlraum in einer Schrankschublade beflügelte schon ewig die Fantasie der Gäste. Jetzt ist das Geheimnis endlich gelüftet!

Camille Czerkowicz, die Chefin des Museums, gesteht ganz offen: „Wir wussten, dass es hier war, aber wir wussten nicht wirklich, was wir sahen“. Inzwischen ist sonnenklar: Das Merchants House war früher eine Anlaufstelle für Sklaven afrikanischer Herkunft, die aus den Südstaaten vor Verfolgung flohen. Dieser geheime Ort war ihr Ticket in die legendäre Underground Railroad von New York, ein verdecktes Netzwerk von Fluchthelfern. Das berichtet „FOCUS online“.

Die gewaltige Bedeutung der Entdeckung unterstreicht Michael Hiller, ein Jurist und Professor, der am Pratt Institute tätig ist. „Ich praktiziere seit 30 Jahren Denkmalschutzrecht und das ist ein Generationenfund. Dies ist der bedeutendste Fund im Bereich der Denkmalpflege in meiner Karriere. Es ist sehr wichtig, dass wir ihn erhalten“, erklärt der Fachmann.

Bei der Underground Railroad handelte es sich um ein im 19. Jahrhundert im Verborgenen agierendes System, das versklavten Personen bei der Flucht aus den Südstaaten half. Nach Schätzungen des National Park Service gelangten auf diesem Weg zwischen 30.000 und 100.000 Personen in die Freiheit. Präzise Zahlen fehlen, weil die Unterstützer aus Sicherheitserwägungen ihre Aktionen streng vertraulich behandelten.

New York spielte in dieser Zeit eine widersprüchliche Rolle: Die Metropole war ökonomisch eng mit den Südstaaten verflochten, wurde aber gleichzeitig zu einer Hochburg der Sklaverei-Gegner. Das Programm „National Underground Railroad Network to Freedom“ führt heute über 800 historisch nachgewiesene Orte auf, die zu diesem System gehörten. Allerdings warnen Fachleute: Zahlreiche vermeintliche Fluchtwege und Unterschlüpfe sind geschichtlich nicht zweifelsfrei bewiesen. Häufig gibt es keine stichhaltigen Belege, oder die Erzählungen darüber sind erst viel später entstanden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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