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Nach 55 Jahren ist Schluss91-Jährige muss Kult-Laden wegen Digitalisierung schließen

Gelbes Schild „Ladengeschäft zu vermieten“

Nach 55 Jahren: Christianes Laden sucht neuen Mieter.

In Flandern geht eine Epoche zu Ende: Christiane (91) wirft das Handtuch.

Eine herzzerreißende Meldung kommt aus Flandern! Der kleine Supermarkt, den Christiane Gheeraert (91) betrieb, hat nach unfassbaren 55 Jahren seit Beginn des Jahres für immer zugemacht. Die energiegeladene Seniorin, die ihr Geschäft 1970 ins Leben rief, muss vor der modernen Technik kapitulieren. Der Vormarsch der Digitalisierung besiegelte das Ende ihres Ladens.

Über die Ladentheke wanderten hier nicht bloß Zigaretten, Taschentücher und Würstchen. Vielmehr war Christianes Geschäft eine echte Institution, der soziale Mittelpunkt der Gemeinde. „Wenn jemand gerade einen geliebten Menschen verloren hatte, kam er hierher. Um ein bisschen zu plaudern“, erinnert sich die 91-Jährige. Für die Einheimischen war die Kunde vom Aus ein regelrechter Schock. Das berichtet „FOCUS online“.

Doch genau diese Art von sozialer Interaktion ist für ältere Menschen von enormer Bedeutung. Die „Alzheimer Forschung Initiative e.V.“ schlägt Alarm: Fühlt sich jemand ungewollt und länger allein, steigt das Risiko massiv an, Alzheimer oder eine sonstige Demenz-Variante zu entwickeln. Stetiger Austausch und soziale Verbindungen sorgen für geistige Fitness, weil dadurch die Konzentration, das Erinnerungsvermögen, die Sinneswahrnehmung und die sprachlichen Fähigkeiten gefördert werden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.