Dramatische Szenen in Hessen: Mann von Polizei angeschossen.
Polizei-Einsatz eskaliertMann in Maintal niedergeschossen

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Polizei in Maintal schießt auf Mann, Untersuchung läuft (Symbolbild).
In Maintal kam es am Montagabend (13. Januar 2026) zu einer dramatischen Eskalation bei einem Polizeieinsatz. Ein 38-Jähriger wurde gegen 20.25 Uhr von Polizisten angeschossen. Laut einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Hanau und des Hessischen Landeskriminalamts zog er sich dabei ernste Verletzungen zu. Eine sofortige Behandlung auf der Intensivstation war die Folge.
Nach dem Mann wurde bereits gefahndet, da er wegen einer „vorangegangenen Einsatz- und Bedrohungssituation“ im Fokus der Behörden stand. Die genauen Hintergründe dazu sind noch nicht bekannt. Schließlich wurde er von Beamten im Ortsteil Maintal-Wachenbuchen entdeckt. Offiziellen Angaben zufolge war er mit einem Messer und „einen stockähnlichen Gegenstand“ bewaffnet. Zudem soll er sich „mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand“ befunden haben. Das berichtet „t-online“.
Ehe es zum Schusswaffengebrauch kam, gab es Versuche der Polizisten, die Situation auf andere Weise zu deeskalieren. Zunächst wurde ein Diensthund gegen den 38-Jährigen eingesetzt. Anschließend erfolgte der Gebrauch eines Tasers. Zuletzt griffen die Einsatzkräfte zu ihren Pistolen. Die „Hessenschau“ meldete, dass am folgenden Morgen weder die Anzahl der abgefeuerten Kugeln noch die Zahl der schießenden Polizisten feststand.
Obendrein fügte sich der Mann laut der gemeinsamen Erklärung von Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft „während dieser Einsatzsituation mit dem von ihm mitgeführten Messer selbst im Bereich des Halses verletzt“. Unmittelbar danach begannen die Polizisten mit Erste-Hilfe-Maßnahmen. Anschließend wurde der 38-Jährige in eine Klinik transportiert. Die Untersuchungen zum exakten Hergang und den Umständen des Vorfalls sind nun in vollem Gange. (red)
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