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Kostenfalle EigenheimBritische Familie kämpft gegen fiese Gebühren-Abzocke

Ein Haus aus Euroscheinen gefaltet

Gefaltetes Euro-Haus: Eigenheim wird zur Kostenfalle (Symbolbild).

Das eigene Haus als Horror-Trip: Abzocke mit den Nebenkosten!

Der Wunsch nach einem eigenen Zuhause hat sich für Rich Hartley (44) und seine Nachbarschaft in einen wahren Horror verwandelt. Eine private Firma, die für die Verwaltung in ihrer Neubausiedlung in Leeds zuständig ist, macht ihnen das Leben zur Hölle. Ein übler Passus in ihren Kaufdokumenten, bekannt als „Fleecehold“, nötigt sie zur Zahlung von jährlichen Abgaben für die gemeinschaftlich genutzten Areale. Gegenüber der Zeitung „The i Paper“ schüttet Hartley sein Herz aus: „Wir werden wie Geldkühe behandelt.“

Im Jahr 2019 erwarben Hartley und seine Lebensgefährtin Kirsty Goddard ihre Immobilie für 166.000 Pfund (umgerechnet circa 190.000 Euro). In Aussicht gestellt wurde ihnen eine jährliche Abgabe von lediglich um die 100 Pfund (etwa 114 Euro). Diese Summe sollte die Pflege von zwei winzigen Grünstreifen abdecken. Aber die Wirklichkeit ist eine andere: Die Gebühren sind mittlerweile doppelt so hoch, doch die Instandhaltung ist weiterhin schlecht. Hartley hat Angst vor der reinen Willkür des Unternehmens: „Sie könnten uns einfach 10.000 Pfund berechnen, und wir hätten keine Möglichkeit, uns zu wehren“. Das berichtet „FOCUS online“.

Aber die Bewohner haben jetzt die Nase voll! Mit einer gestarteten Unterschriftenaktion verlangen sie, dass die städtische Verwaltung die Verantwortung für die Grünanlagen bekommt. Die frustrierten Eigentümer sehen sich ohne Einfluss und möchten die private Firma kündigen. Das betroffene Unternehmen hat seinerseits ein Meeting für das kommende Jahr in Aussicht gestellt, um über die Bedenken zu reden. Ein Vertreter der Firma beteuerte gegenüber „The i Paper“: „Wir arbeiten hart daran, alle Kosten wettbewerbsfähig und erschwinglich zu halten.“

Hinter der ganzen Sache steckt eine juristische Zwickmühle in England. Zahlreiche Erwerber von neuen Häusern gelten zwar als Eigentümer („Freehold“), werden aber durch besondere Vereinbarungen (TP1-Verträge) für immer an private Managementfirmen gekettet. Im Unterschied zu Mietobjekten gibt es für diese Verwaltungskosten so gut wie keine gesetzlichen Vorschriften. Weder existieren Höchstbeträge, noch können die Anwohner die Rechnungen einfach so juristisch anfechten. Diese finanzielle Last ist fest mit der Immobilie verknüpft und geht bei einer Veräußerung direkt auf den nächsten Besitzer über. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.