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„Ich habe geweint“Kind verzockt kleines Vermögen bei Online-Spiel – Familie wehrt sich

Ein Junge sitzt am mit einem Headset vor einem Laptop und spielt ein Online-Computerspiel.

Das Online-Spiel „Roblox“ hat eine Familie in einen Schockzustand versetzt. Das Symbolfoto zeigt einen Jungen, der mit einem Headset vor einem Laptop sitzt.

Ein harmloses Online-Spiel brachte eine Zehnjährige dazu, eine ordentliche Stange Geld zu verzocken. Ihre Familie blieb auf den Schulden sitzen – und wehrte sich.

von Nina Naunheim (nmn)

Viele Online-Spiele sind vermeintlich kostenlos. Doch sogenannte In-Game-Käufe können schnell zur Kostenfalle werden. So wie in diesem Fall.

Eine Zehnjährige hatte das Passwort des iPads ihrer Familie geändert und daraufhin fleißig in das Spiel „Roblox“ investiert. Die Zahlungen fielen der Familie jedoch erst überhaupt nicht auf. „Als wir mal wieder auf unsere Abrechnung schauten, bemerkten wir Hunderte von Transaktionen. Dann brach bei uns zu Hause die Panik aus“, erzählt Mutter Georgina Munday.

Online-Spiel „Roblox“ kostet Familie kleines Vermögen

Die Tochter der in Denbigshire (Wales) lebenden Frau hatte nämlich satte 2500 Britische Pfund (rund 2900 Euro) verzockt, wie „BBC“ berichtet. In kleinen Schritten von je etwa 20 Pfund hatte sie es in dem Game, in welchem Nutzerinnen und Nutzer eigene Spiele erstellen und teilen können, auf die stattliche Summe gebracht.

Nach dem ersten Schock kontaktierte Munday ihre Bank, um eine Rückzahlung zu veranlassen. Doch die lehnte ab: Weil es sich um ihre Tochter handele, könne nichts getan werden. Auch der Kontakt mit Apple blieb erfolglos, hier wurde auf die AGBs verwiesen. 

Nachdem sie sich jedoch an ein Radio-Verbraucherprogramm der BBC namens „You and Yours“ wendete, reagierte ihre Bank schnell und zahlte ihr den vollständigen Betrag zurück. „Es war einfach eine solche Last, die von meinen Schultern fiel“, berichtet Georgina. 

Die Mutter aus Großbritannien appelliert nun an andere Eltern, besser aufzupassen. Spieleplattformen wie „Roblox“ seien nicht so harmlos, wie sie scheinten. Die richtige Aufsicht sowie ein gewisses Maß an Konsum seien besonders wichtig: „Meine Tochter wusste, was sie tat. Aber ich glaube nicht, dass sie die Tragweite ihrer Tat einschätzen konnte.“ (nmn)